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Nach Streit in der Kreis-CDU: Silke Weyberg bleibt Vorsitzende

Landkreis Peine Nach Streit in der Kreis-CDU: Silke Weyberg bleibt Vorsitzende

Das war deutlich: Mit 150 zu 60 Stimmen lehnten die Christdemokraten im Peiner Land den Antrag aus Wendeburg und Vechelde ab und bestätigten damit Silke Weyberg (45) als CDU-Kreis-Vorsitzende. 223 Mitglieder waren am Sonnabend ins Peiner Forum zum Parteitag gekommen.

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Der Vorstand der Peiner Kreis-CDU (v.l.): Holger Sturm, Michael Künzler, Silke Weyberg, Andreas Leinz und Andreas Kulhawy.

Kreis Peine . Aus Wendeburg und Vechelde lagen Anträge auf dem Tisch, die den Rückzug des amtierenden CDU-Kreisvorstands forderten. Fast drei Viertel der Christdemokraten wiesen die Anträge zurück. Hätte die Versammlung anders entschieden, hätten Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung gestanden. Dafür war ein Team um den Vechelder Holger Sturm (47) ins Rennen gegangen, das den seit August 2011 amtierenden Vorstand ablösen wollte.

Vor der Entscheidung diskutierten die Christdemokraten knapp 80 Minuten. Ein Dutzend Redner hatten sich pro und contra geäußert. Versammlungsleiter und Tagespräsident Dirk Heuer freute sich: „Es gab keine Angriffe    unter der Gürtellinie.“ Weitgehend sei die Diskussion sachlich verlaufen. Die Öffentlichkeit war von dem Parteitag auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen worden. Beobachter sprachen von einer zähen Diskussion.

Am Ende gab es eine geheime Abstimmung – mit deutlichem Ausgang. Obwohl für den frühen Nachmittag noch Workshops auf dem Programm standen, beschloss die Versammlung, den Arbeits-Parteitag zu verschieben. Es hieß, die Emotionen seien zuvor so hochgekocht, dass ein Arbeiten nicht mehr möglich war. Zudem waren mehr als die Hälfte nach dem Bekanntwerden des Abstimmungsergebnis nach Hause gegangen.

Weyberg kommentierte die Abstimmung so: „Wir müssen jetzt zur sachlichen Arbeit zurückkehren und eigene Themen setzen.“ Die CDU wolle zum Beispiel beim Thema Oberschule, Windkraft oder Extremismus Profil zeigen.

pif

PAZ-Hintergrund

Holger Sturm: Rücktritt möglich

Für den Vechelder Holger Sturm war die Abstimmung beim CDU-Kreisparteitag eine Niederlage. Er hat es nicht geschafft, Silke Weyberg als Vorsitzende abzulösen. Die PAZ sprach gestern mit Sturm über seine Zukunft.

„Wir werden in dieser Woche mit dem geschäftsführenden Vorstand über eine weitere Zusammenarbeit beraten“, sagte er. Sturm ist seit August stellvertretender Vorsitzender der Kreis-CDU. Bereits im Vorfeld und auch auf dem Parteitag hatte er sich einen Rücktritt nach der Abstimmung vorbehalten. „Wir müssen sehen, wie wir eine inhaltliche Zusammenarbeit hinbekommen“, sagte er.

Sollte er sich tatsächlich zurückziehen, hält er es für sinnvoll, dass sein Platz erneut mit einem Vechelder besetzt wird, um auch die beiden Gemeindeverbände Wendeburg und Vechelde in die Kreis-CDU eng einzubinden. Zum engen Vorstand der Kreis-CDU gehört bereits der Wendeburger Michael Künzler.

pif

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