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Stadt Peine Nach Messerstecherei: Beteiligte wieder auf freiem Fuß
Stadt Peine Nach Messerstecherei: Beteiligte wieder auf freiem Fuß
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07:00 13.03.2018
Ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften war am Sonntag in der Rilkestraße bei einem Polizeieinsatz notwendig.  Quelle: Archiv
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Vöhrum

 Nach Angaben der Polizei war es am Sonntag um 12.35 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren Angehörigen einer Großfamilie mit Migrationshintergrund gekommen, die schließlich in einer Schlägerei endeten. Dabei flogen nicht nur die Fäuste, auch mit Messern, Schlagstöcken und Schaufeln gingen die Kontrahenten aufeinander los. Acht Menschen wurden verletzt – zwei Polizisten, ein Rettungssanitäter sowie fünf Mitglieder der Großfamilie. Wie ein Sprecher des Klinikums Peine bestätigte, hielten vor dem Zimmer der stationär behandelten Verletzten Polizeibeamte über Nacht Wache – zu weiteren Vorkommnissen sei es dort jedoch nicht gekommen.

Zum Entstehen des Streites und zum Tathergang wollte sich die Polizei am Tag danach nicht äußern. „Die polizeilichen Ermittlungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Polizeisprecherin Stephanie Schmidt. Dem Vernehmen nach wurden gegen mehrere Personen Anzeigen wegen Landfriedensbruchs geschrieben, gegen eine sogar wegen versuchter Tötung. Eine weitere Anzeige kommt wegen Widerstandshandlungen hinzu – einem Polizeibeamten wurden Frakturen im Gesicht zugefügt. „Bis auf Weiteres ist er dienstunfähig“, bestätigte Schmidt.

Nach Erkenntnissen der Nachrichtenagentur dpa sei die familiäre Auseinandersetzung wegen einer Trennung eskaliert, zu dem Treffen in Vöhrum hatten sich auch Angehörige aus der Region Hannover eingefunden. Wegen der enormen Gewaltbereitschaft aller an der Auseinandersetzung Beteiligten war am Sonntag ein Großaufgebot an Polizei- und Rettungskräften im Einsatz, die örtliche Feuerwehr riegelte Zufahrtsstraßen mit mehreren Fahrzeugen ab.

„Einen derartig großen Einsatz für Rettungskräfte hat es in Vöhrum in dieser Form bislang noch nicht gegeben“, sagte Vöhrums stellvertretender Ortsbrandmeister Henrik Stellfeldt. Insgesamt waren 26 Vöhrumer Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Nach Aussagen der Feuerwehrleitstelle Braunschweig kamen zudem elf Fahrzeuge der Rettungsdienste aus Peine, Vechelde, Hohenhameln und Edemissen, weitere Sondereinheiten des Rettungsdienstes sowie drei Notärzte zum Einsatz.

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