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Stadt Peine Streit um PHSV-Vereinsheim: NDR filmte in Peine
Stadt Peine Streit um PHSV-Vereinsheim: NDR filmte in Peine
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06:00 27.02.2019
Das Vereinsheim des Polizeihundesportvereins Peine soll abgerissen werden, weil Baugenehmigungen fehlen. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Zur Vorgeschichte: Im Zuge der Diskussionen über die Schaffung eines Baugebietes auf dem Goltzplatz-Areal war der Stadt Peine aufgefallen, dass es in den Akten im Rathaus keine Baugenehmigung für die Gebäude auf dem PHSV-Vereinsgelände gibt. „Nachreichen können wir diese Genehmigung nicht, weil bei einem Brand im Jahre 1974 viele Akten vernichtet worden sind“, sagt die PHSV-Vorsitzende Silke Schöner.

Seit mehr als eineinhalb Jahren streiten die Stadt und der Verein nun über das fehlende Schriftstück. Wegen der nicht vorhandenen Baugenehmigung hat die Stadt Peine sogar eine Abriss-Aufforderung ausgesprochen – die Frist läuft demnächst aus. Grund genug für den NDR, ein Filmteam nach Peine zu schicken, um für einen Bericht in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ Aufnahmen zu machen. Und es gibt neue Entwicklungen.

Dreharbeiten des NDR beim Polizeihundesportverein Peine

„Inzwischen können wir durch Kassenbücher belegen, dass seit 2000 – und auch schon vorher – die Grundsteuer B für bebaute Grundstücke gezahlt wurde“, erklärt die Vorsitzende des Hundesportvereins Silke Schöner. Für den Verein ein schlagkräftiges Argument im Ringen mit der Stadt. Denn ein Abriss würde den Verein ruinieren, daher startete er eine Online Petition. Mehr als 1400 Unterzeichner gibt es bis dato. Zudem wurde über einen Rechtsanwalt Einspruch gegen die Abriss-Aufforderung erhoben. „Darauf wurde bislang nicht reagiert“, erklärt Schöner weiter.

So reagiert die Stadt Peine

Dazu sagt Stadtsprecherin Petra Neumann: „Bevor auf den Widerspruch des Vereins schriftlich reagiert wird, bietet die Stadt, wie bisher in jedem Verfahrensschritt, dem Verein und seinen Rechtsvertretern erneut das persönliche Gespräch an. Ziel soll sein, die Verwaltungsentscheidung zu erläutern sowie einen verträglichen Rahmen zum Rückbau zu vereinbaren, damit der Verein nicht – wie bereits mehrfach pressewirksam behauptet wurde – finanziell ruiniert wird.“

Neumann weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es seit Beginn des vom Verein selbst initiierten Verfahrens nicht das Bestreben der Stadt Peine gewesen sei und auch künftig nicht sein werde, den Verein mit seiner langjährigen Tradition und anerkannt guter Arbeit finanziell oder sonst in seinem Bestand zu gefährden.

Gesendet werden soll der Beitrag am 28. Februar im Format „Hallo Niedersachsen“ um 19.30 Uhr im NDR Fernsehen.

Von Kathrin Bolte

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