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Stadt Peine Muss die Hertha-Peters-Brücke bald gesperrt werden?
Stadt Peine Muss die Hertha-Peters-Brücke bald gesperrt werden?
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23:00 26.03.2018
Die Hertha-Peters-Brücke in der Peiner Südstadt ist marode, über einen Ersatzbau wird seit langer Zeit diskutiert. Quelle: Archiv
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Peiner

 Alarmierende Entwicklung: Der Zustand der Hertha-Peters-Brücke über die B 65 und den Mittellandkanal hat sich weiter verschlechtert. Das geht aus dem nun vorliegenden Ergebnis der Sonderprüfung innerhalb der politischen Diskussion um einen Ersatz-Bau (PAZ berichtete) hervor. Den Gesamtzustand des Bauwerks bewerten die Experten mit „ungenügend“ und empfehlen eine halbjährliche Begehung durch einen Brückenprüfer. Auch eine Sperrung schließen sie nicht aus.

Die Verschlechterung des Zustands auf die Note 3,8 (nach der Note 3,5 in 2016 und 2,5 in 2010) führt das zuständige Ingenieurbüro GBRV auf das Fortschreiten des Pilzbefalls und eine Schadenserweiterung auf weitere Bauteile zurück. Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit könnten Warnhinweise oder Nutzungseinschränkungen zeitnah erforderlich sein.

Ist bereits in den kommenden Wochen mit Einschränkungen zu rechen?

Die PAZ fragte bei der Stadt Peine nach, ob bereits in den kommenden Wochen mit Einschränkungen zu rechnen sein könnte. „Es ist schwer kalkulierbar, wann an dem Bauwerk Veränderungen sichtbar werden, die dann Handlungen erforderlich werden lassen“, sagt Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey. „Theoretisch könnte dies schon bei der nächsten Kontrolle der Fall sein, es könnte aber auch noch weitere Monate unkritisch bleiben.“ Über eine Zeitachse zu spekulieren, sehe er nicht als zielführend in der Diskussion um die Hertha-Peters-Brücke an.

Die vorgeschriebene Art der Brückenprüfung ermögliche dem Ingenieurbüro nur die Bewertung der unmittelbar erkennbaren äußeren Schäden am Tag der Begehung, erläutert Tarrey. Daraus leite der Prüfer jedoch keine Prognose für die Geschwindigkeit der künftigen Schadensentwicklung oder die zeitliche Einordnung der Tragfähigkeitsreserven ab.

„Für die Stadt Peine hat in jedem Fall die Sicherheit der Nutzer der Brücke und der darunterliegenden Verkehrswege sowie die Vermeidung von Risiken oberste Priorität“, betont der Stadtbaurat. „Die nächste Überprüfung durch das Ingenieurbüro findet im Mai statt. Bis dahin werden regelmäßig Sichtkontrollen durch städtische Mitarbeiter durchgeführt, so dass auf eventuell eintretende Verschlechterungen schnell reagiert werden kann.“

Von Tobias Mull

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