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Musikalischer Sonderzug ins Frühjahr

Silberkamp-Gymnasium Peine Musikalischer Sonderzug ins Frühjahr

Draußen vor den Türen der Aula des Gymnasiums am Silberkamp machte der Frühling sich rar am Samstagabend, doch drinnen stimmten die Schulband sowie das Jugendblasorchester und die Bläserphilharmonie der MSG Peine-Ilsede mit einem bunten Strauß an altbekannten und auch vielen nicht so populären Melodien auf die bevorstehende wärmere Jahreszeit ein.

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Applaus für ein gelungenden Musikabend.

Quelle: Isabell Massel

Peine. Die Schulband begrüßte das Publikum beim Betreten der Aula mit flotten Swing- und Jazz-Melodien. Punkt 19 Uhr übernahm dann das Jugendorchester unter der Leitung von Thomas Gürke und Naum Ingorin. Etwa 40 jugendliche Musiker bevölkerten die Bühne und demonstrierten schwungvoll, wie gut sie ihre Instrumente bereits beherrschen. Und verstecken muss sich dieses Orchester mit seiner Leistung ganz bestimmt nicht.

Nach kurzer Pause nahmen dann die etwa 60 Mitglieder der Bläserphilharmonie auf der Bühne Platz. Immer wieder auffällig ist, wie viele junge Menschen auch hier das Ensemble bereichern: Die gute Nachwuchsarbeit zeichnet sich unübersehbar aus.

Launig führten Svenja Begau und Philipp Wesemann durch das ausgesprochen abwechslungsreiche Programm. Gleich das erste Stück zum Beispiel erinnerte an einen höfischen Schreittanz, sodass man vor seinem inneren Auge förmlich die eleganten Damen und Herren in einem festlichen Saal sehen konnte.

Tratschende Weiber macht die Tritsch-Tratsch-Polka nach, und auch ein besonderer „Stargast“ war dabei: Jörg Boddeutsch, sonst eher hinter dem Schlagzeug zu Hause, imitierte Udo Lindenberg und sang eine eigens auf Peine umgedichtete Version des Sonderzugs nach Pankow.

Zu besonderen Höhepunkten avancierten zweifelsohne die beiden Stücke, bei denen die Peiner Musiker unter der bewährten Leitung von Wilhelm Kammerer mit dem ersten Geiger der NDR-Radiophilharmonie Hiroto Yashima zusammenspielte und auf die das etwa 230 Köpfe zählende Publikum geradezu euphorisch reagierte. Tosender Applaus war der verdiente Lohn für einen gelungenen Musikabend.

Kerstin Wosnitza

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