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Stadt Peine Kaputte Straße bei Handorf sorgt für Ärger
Stadt Peine Kaputte Straße bei Handorf sorgt für Ärger
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12:44 25.01.2019
Zentimetertief sind die Absätze am Fahrbahnrand am Mühlenstahlweg zwischen Handorf und Klein Ilsede. Quelle: Antje Ehlers
Handorf

Lang ist er nicht, der Mühlenstahlweg zwischen Handorf und der Ilseder Mühle an der B 444. Dennoch wird der Verbindungsweg täglich von zahlreichen Verkehrsteilnehmern genutzt. Die Regelung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 30 und nun wieder auf 70 Kilometer pro Stunde ist jedoch für Gabriele Kaluza aus Handorf nicht nachvollziehbar.

Straße wird viel befahren

„Während der Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Klein Ilsede war es besonders schlimm“, hat die Handorferin beobachtet. Nicht nur Autos, sondern teilweise auch kleinere Lastwagen hätten die Straße als Abkürzung benutzt. Üblicherweise gilt dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Kilometern pro Stunde. „Das ist viel zu viel“, meint Kaluza.

„Die Straße ist ziemlich eng. Wenn sich die Fahrzeuge begegnen, müssen sie über den Fahrbahnrand hinaus ausweichen. Dies hat bereits zu erheblichen Schäden an der Kante geführt. Außerdem fahren viele Autos viel zu schnell. Zwischendurch wurde die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Das war eine sehr sinnvolle Maßnahme. Auch wenn viele Fahrer schneller waren, haben sie doch mehr aufgepasst“, erklärt Gabriele Kaluza. Um so weniger versteht sie, das jetzt durch den Abbau der auf Tempo 30 begrenzenden Schilder wieder eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern erlaubt ist. Sie wünscht sich ein Umdenken der Verantwortlichen.

Weitere Geschwindigkeitsreduzierung ist rechtlich nicht zulässig

„Aufgrund der Schäden an den Fahrbahnrändern und den Seitenbereichen wurden aus Verkehrssicherungsgründen temporär 30 km/h-Schilder aufgestellt und diese nach Beseitigung der Schäden wieder entfernt. Seitdem gilt außerorts wieder Tempo 70 km/h. Bereits hierbei handelt es sich um eine Geschwindigkeitsreduzierung von gesetzlich erlaubten 100 km/h auf 70 km/h. Eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung ist aktuell rechtlich nicht zulässig. Lediglich aufgrund der inzwischen behobenen Straßenschäden war eine Reduzierung auf 30 km/h erlaubt“, antwortet Petra Neumann, Sprecherin der Stadt Peine, auf Nachfrage. Sie appelliert an die Bürger, sich bei Beobachtungen zu schadhaften Straßen und Wegen direkt an das Bürgerbüro zu wenden, damit schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden könne.

Dies jedoch sieht Kaluza anders: „Die Schilder sind schon länger weg, aber die Straßenränder sind immer noch kaputt. Nur eine kurze Strecke an der Kurve ist ausgebessert.“ Durch die mittlerweile hohen Absätze an den Rändern seien Fahrradfahrer, die ausweichen müssten, besonders gefährdet, ebenso Autos mit Anhänger.

Von Antje Ehlers

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