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Moschee am Carl-von-Ossietzky-Platz

Peiner Südstadt Moschee am Carl-von-Ossietzky-Platz

Auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz in der Peiner Südstadt befindet sich ganz versteckt neben dem libanesischem Lebensmittelmarkt ein kultureller Treffpunkt für Muslime. „Und nicht nur das: Wir haben inzwischen ein Zentrum erschaffen, das regelmäßig verschiedene Nationalitäten zusammenführt“, sagt Mohamad Hammouda.

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Mohammad Hammouda ist der Imam der Al-Hidaia-Moschee in der Peiner Südstadt.
 

Quelle: Michaela Gebauer

Peine.  Hammouda ist der Imam der dort ansässigen Al-Hidaia-Moschee. Fünf Mal am Tag ruft er alle Gläubigen zum Gebet in das kleine Backsteinhäuschen. „Wir sind gemäßigte Muslime und streben ein friedvolles Zusammenleben mit allen Kulturkreisen an“, sagt Hammouda.

Auf den ersten Blick wirkt das Gebäude wie ein architektonisch liebloses Investorprojekt: Das Haus ist kastenförmig, der Haupteingang – auf der Rückseite des kleinen, libanesischen Lebensmittelmarktes – ist wenig einladend und die grauen Waschbetonplatten vor dem Gebäude wirken nicht mehr zeitgemäß. Die Innenräume sind hingegen hell, freundlich und sauber.

Das Herz der Al-Hidaia-Moschee ist der Gebetsraum, in dem ein roter Teppich ausgelegt worden ist. Inmitten des Raumes befinden sich mehrere weiße Säulen, die allesamt – wie auch die Wände – mit orientalischen Gipsornamenten verziert worden sind. Besonderer Hingucker ist der vordere Bereich, wo sich auch ein heiliges Buch in arabischer Schrift befindet.

Übrigens: Hammouda ist nicht nur der Imam in der Moschee, sondern auch Religionslehrer. „Freitags kommen Kinder verschiedener Nationalitäten vorbei und lernen alles über den Islam auf deutscher Sprache“, sagt er.

Wichtig sei es ihm, jungen Muslimen beizubringen, sich von Extremisten fernzuhalten. „Wir leben in einem Land in dem Frieden herrscht, und den sollten wir wahren“, betont Hammouda.

Er predige den friedvollen Umgang miteinander und möchte eine kulturübergreifende Gesellschaft fördern, sagt der Imam.
 

Von Michaela Gebauer

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