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"Morgenland": Lieder von Liebe, Sehnsucht und Wut

Aufführung in der Friedenskirche in Peine "Morgenland": Lieder von Liebe, Sehnsucht und Wut

Das „junge boat people projekt“ aus Göttingen bewegte die Zuschauer mit Film und Musik bei einer Veranstaltung in der Friedenskirche in Peine. Die Jugendlichen waren aus Afghanistan, Eritrea, Irak und Somalia nach Deutschland geflüchtet. Mit den Filmemachern Thomas Kirchberg und Sonja Elena Schroeder sowie der Dramaturgin Luise Rist und dem Musiker Hans Kaul hatten die Jugendlichen den berührenden Film „Morgenland“ erarbeitet.

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Bekam viel Applaus: Das „junge boat people projekt“ aus Göttingen.

Peine. Der 2016 mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnete Film zeigt Inszenierungen von den Traumberufen und Wünschen der Jugendlichen: Arzt, Boxer, DJ, Köchin, Model, Polizist und mehr. Doch zeitgleich stellen sie sich viele Fragen: Können sie bleiben? Wer muss gehen? Wie geht es weiter? Biografische Szenen zeigen, welche Gefahren und Probleme die Menschen aus ihren Ländern getrieben haben.

Nach dem Film boten die Jugendlichen ihren Zuschauern Livemusik aus ihren Heimatländern. Die Morgenland-Band verband die Klänge besonderer Rhythmen mit dem Gesang in verschieden Sprachen. „Es war unglaublich schön“, bilanzierte Besucherin Heike Schmeide.

„Die Lieder, die wir gesungen haben, sind in Syrien bekannt“, erzählte Boushkin (19), einer der drei jungen Sänger aus Syrien. Liebe, Sehnsucht, Wut und Widerstand waren die inhaltlichen Themen, die durch gefühlvolle Klänge die Herzen der Besucher bewegten.

Caroline Gärtner vom Kirchenkreis-Jugenddienst rezitierte den Film in ihrer Danksagung: „In meinem Kopf sind die Grenzen offen, es lebe die Vielfalt - schön, was alles möglich ist.“ Die Einnahmen des Abends wurden an die diakonischen Projekte in der Friedenskirchengemeinde und zu an das „junge boat people projekt“ gespendet.

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