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Möhle und Plett freuen sich auf 1. Sitzung

Landtag Möhle und Plett freuen sich auf 1. Sitzung

Wenn am heutigen Dienstag um 11.30 Uhr der neu gewählte niedersächsische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt, sind auch zwei Peiner mit dabei. Matthias Möhle (SPD) und Christoph Plett (CDU) werden die Region in Hannover vertreten.

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Der Sitzungssaal des niedersächsischen Landtags.
 

Quelle: Archiv

Peine.  Möhle holte bei der Wahl im Oktober das Direktmandat, Christoph Plett (CDU) schaffte es über die Liste. Die PAZ wollte von den beiden Abgeordneten wissen, wie die Gefühlslage vor der ersten Sitzung des neugewählten Parlaments ist und was sich die beiden Politiker für die nächsten vier Jahre vorgenommen haben.

„Aufgeregt bin ich nicht mehr – es wird jetzt einfach Zeit, dass es los geht“, sagt Möhle, der bereits zum dritten Mal in Folge das Direktmandat geholt hatte und auf eine gewisse Zeit als Landtagsabgeordneter zurückblicken kann. Bei seinem ersten Einzug ins Parlament sei das noch anders gewesen. „Das war irre aufregend und sehr unübersichtlich für mich, da habe ich mich auch schon mal verlaufen“, erzählt er mit einem Schmunzeln.

Für Christoph Plett wird es heute hingegen die Premiere als Landtagsabgeordneter sein. Kein Wunder, dass er im Gespräch etwas aufgeregter als Möhle wirkt. „Das wird ein echtes Erlebnis“, sagt der Christdemokrat. „Ich freue mich schon auf die Herausforderungen in den kommenden Monaten und bin hochmotiviert.“

Beide Politiker gehen übrigens davon aus, dass es in Niedersachsen zu einer Großen Koalition aus SPD und CDU kommen wird. „Alles andere würde mich doch sehr überraschen“, so Möhle. Und beide Landtagsabgeordneten versicherten: Die Abschaffung der Eltern-Beiträge für die Kitas wird kommen, schließlich hätten dies beide Parteien vor der Wahl versprochen.

Apropos Große Koalition – wird es die auch ganz persönlich bei den beiden Peiner Abgeordneten geben, etwa mit einer Fahrgemeinschaft in den Sitzungswochen nach Hannover? „Ausgeschlossen ist da sicherlich nicht, ich weiß nur nicht, ob Herrn Plett die Musik gefallen wird, die ich gerne im Auto höre“, lacht Möhle. Derzeit sei dies etwa der Jazzsänger und Pianist Nat King Cole. Grundsätzlich könnte sich Plett eine Fahrgemeinschaft auch durchaus vorstellen – nur bei der Musik für die Autofahrt besteht augenscheinlich noch Beratungsbedarf. „Ich würde für die Fahrt eher AC/DC oder Pink Floyd vorschlagen“, so der Christdemokrat.

Von Tobias Mull

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