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Möglicher Verkauf: Unruhe bei Fiberweb

Peine Möglicher Verkauf: Unruhe bei Fiberweb

Für Unruhe sorgt der geplante Verkauf des Peiner Vliesherstellers Fiberweb Corovin an der Woltorfer Straße (PAZ berichtete). 105 Mitarbeiter machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze.

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Soll verkauft werden: Die Firma Fiberweb Corovin an der Woltorfer Straße in Peine.

Quelle: tk

Peine. Die Betriebsrats-Vorsitzende Patricia Kepets sagte der PAZ: „Auch wir haben erst jetzt von dem geplanten Verkauf gehört und wissen bisher wenig. Unsere Infos haben wir von der Fiberweb-Internetseite.“ Demnach werde das neue Unternehmen vermutlich zu einem brasilianischen Konzern gehören. „Bisher arbeitet Fiberweb bereits in den USA mit dem brasilianischen Unternehmen Petropar zusammen“, weiß Kepets.

Und Petropar will jetzt laut PAZ-Informationen die Hygienesparte von Fiberweb für 286 Millionen Dollar kaufen – und damit auch den Vlieshersteller in Peine.

Die Betriebsratsvorsitzende Kepets hofft, dass dieser Kauf das Unternehmen voranbringt und neue Chancen eröffnet. Zuletzt ist der Peiner Vliesproduzent, der unter anderem Vlies für Babywindeln, Damenhygiene und OP-Kittel herstellt – unter allgemeinen Kostendruck geraten.

Am Donnerstag, 1. Dezember, wird laut Kepets eine Betriebsversammlung bei Fiberweb Corovin stattfinden, „wo wir natürlich über den möglichen Verkauf sprechen werden.“ Auch Fiberweb-Corovin-Geschäftsführer Henning Waßmann wird bei der Versammlung an der Woltorfer Straße dabei sein. Die Ängste bei den 105 Mitarbeitern um ihre Jobs seien da, Kepets hofft aber, „dass unser motiviertes, starkes Team weiter erfolgreich zusammenarbeiten kann“.

tk

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