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Stadt Peine Mobile Retter-App vorgestellt
Stadt Peine Mobile Retter-App vorgestellt
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10:00 05.09.2018
Es geht los: (von links) Dennis Brüntje (Mobile Retter), Kreisrat Henning Heiß und Hendrik Voges (Ärzlicher Leiter Rettungsdienst). Sebastian Jung (ASB), Daniela Gieselmann (DRK) und Emrah Urfa (Daetz) tragen sich gerade als Mobile Retter . Quelle: Antje Ehlers
Peine

Schnelle Erste Hilfe beim Auffinden eines leblosen Menschen ist im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig. Gerade die ersten Minuten sind über für den Erfolg der Miederbelebung entscheidend. Abhilfe soll nun das Projekt Mobile Retter schaffen, das am Dienstagabend in Peine vorgestellt wurde.

Über das Smartphone werden Helfer informiert. Quelle: Antje Ehlers

Vor Vertretern von Landkreis, dem Ärztlichen Leiter der Rettungsdienste und Mitgliedern der Geschäftsführung von den Rettungsdiensten im Kreis Peine erläuterte Dennis Brüntje vom Verein Mobile Retter eine Smartphone-App. Von der Leitstelle aus wird dann nicht nur ein Rettungswagen, sondern auch ein registrierter Helfer in der Nähe alarmiert und kann den Einsatzort in kürzerer Zeit erreichen.

Diese Mobilen Retter sind Experten, wenn es um die Wiederbelebung mittels Herz-Druck-Massage geht. Eintragen lassen dürfen sich nur ausgebildetes Medizinisches Personal, Feuerwehrkräfte, DLRG-Schwimmer und solche Helfer, die sich mit der Wiederbelebung auskennen.

System ist Ergänzung für Rettungsdienste

Der Erste Kreisrat Henning Heiß betont, dass das System kein Ersatz für die vorhandenen Rettungsdienste darstelle, sondern dazu führen soll, dass die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungswagens durch fachkundige Erste Hilfe überbrückt wird. „Wir müssen jährlich 30 000 Euro investieren, aber wenn nur einer Person das Leben gerettet werden kann, ist es das wert“, so Heiß.

Schnelle Reanimation ist wichtig

Auch Hendrik Voges macht deutlich, dass der Einsatz der Mobilen Retter eine sinnvolle Ergänzung in der medizinischen Rettungskette sei. „Ziel ist es, die medizinische Hilfe so zu organisieren, dass ein ausgebildeter Helfer möglichst schnell mit der Reanimation einer leblosen Person anfangen kann, damit nach Eintreffen des Rettungspersonals eine intensiv-medizinische Betreuung einsetzen kann“.

Das Logo des Vereins Mobile Retter. Quelle: privat

Informationen erteilt der Landkreis

Ziel des Projektes ist es, ein möglichst flächendeckendes Netz mit Helfern zu schaffen, die für Herz-Kreislauf-Wiederbelebung ausgebildet sind. Interessierte können sich registrieren unter www.mobile-retter.de. Vor Ort erteilt der Landkreis Peine unter der Rufnummer 05171/938354 und unter mobile-retter@landkreis-peine.de Auskünfte. Bereits im September und Oktober sollen erste Schulungen der zukünftigen Mobilen Retter erfolgen. Die Teilnahme an der einmaligen Schulung ist Bedingung für die Registrierung.

Von Antje Ehlers

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