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Mission Weihnachtsbaum

Mission Weihnachtsbaum

Eiseskälte, Schnee und herrlicher Sonnenschein: Die Bedingungen für den Weihnachtsbaumkauf hätten am Sonnabend nicht besser sein können. Überall im Peiner Land waren die Menschen in dieser Mission unterwegs.

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„Das ist unser Baum!“ Karsten und Leon Vieweger haben ihr Wunsch-Exemplar in Stederdorf gefunden.

Quelle: Christian Bierwagen

Kreis Peine. Ob auf einer Plantage oder bei einem der vielen Verkaufsstände, die in der Adventszeit überall die begehrte Ware feilbieten: Das Wochenende stand überall im Peiner Land im Zeichen des Weihnachtsbaumkaufes.

Frischer als von einer Plantage geht es kaum. Für viele Familien gehört es zu den Weihnachtsvorbereitungen einfach dazu, gemeinsam durch ein Wäldchen zu streifen und sich das passende Bäumchen auszusuchen. Mitunter hat das Aussuchen aber auch schon im Sommer stattgefunden. In Blumenhagen zum Beispiel ist das nicht unüblich. Kleine Namensschilder weisen dann schon auf den zukünftigen Besitzer hin.

In Meerdorf an der Straße in Richtung Wipshausen verkauft Familie Pape aus ihrer Anpflanzung Weihnachtsbäume. Wer mag, kann sich das Objekt seiner Wahl selbst absägen. Aber es stehen auch Männer mit Kettensägen bereit. „Vom Einnetzen rate ich wegen der großen Kälte ab. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass Äste vom Baum abbrechen“, sagt Elisabeth Pape. Wohl dem, der einen Anhänger hat, um das wertvolle Gut zu transportieren.

Keinen Anhänger hat allerdings eine Familie dabei, die zur Mittagszeit mit ihrer „Ernte“ durch Schwicheldt geht. Der Vater hat den Baum kurzerhand geschultert und trägt ihn höchstpersönlich nach Hause.

Wer kennt es nicht, das Problem, dass der Stamm einfach zu dick ist für den Christbaumständer? Mittlerweile gibt es dafür elegante Abhilfe: motorisierte Riesenanspitzer. Einen solchen bedient zum Beispiel Reinhard Klußmann auf dem Festplatz in Stederdorf.

Als die Familie Schreiber dort mit ihrem Baum ankommt, ist die Stimmung schon leicht gereizt. „Ich wollte einen dichteren Baum, damit nicht so viel dranhängen muss“, sagt Vater Ralf. Seine Frau bevorzugt ein lichteres Modell – eben damit ordentlich was dranpasst. „Schön groß soll er sein“, verlangt die zehnjährige Marleen. Der siebenjährigen Chantal ist das alles egal: sie friert und will nach Hause.

Kerstin Wosnitza

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