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Mehr als vier Jahre Haft für falschen Polizisten

Landgericht Mehr als vier Jahre Haft für falschen Polizisten

Kreis Peine. Vollendeter und versuchter Diebstahl, räuberischer Diebstahl, Amtsanmaßung und Betrug: Wegen diverser Straftaten auch im Kreis Peine muss nun ein 48-Jähriger für vier Jahre und drei Monate in Haft.

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Hier wurde verhandelt: Landgericht Braunschweig.

Quelle: Archiv

Etwa 58.000 Euro ergaunerte der 48-Jährige bei 28 Taten zwischen Mai 2009 und Januar 2011. Unter anderem war der Angeklagte in Peine, Lengede und Lahstedt unterwegs gewesen. Vor Gericht war er „vollumfänglich geständig“, erläuterte Alexander Wiemerslage, Pressesprecher des Landgerichts Braunschweig.

Vorwiegend alleinstehende Personen über 80 Jahre standen im Fokus der Taten: Mal gab sich der Angeklagte als Dachdecker aus, um für angebliche Schäden an den Hausdächern einen Vorschuss für Baumaterial zu erhalten.

Bei anderen Taten trat er als Gemeindebeamter oder Polizist auf. Dreist: Als „Dienstausweis“ zeigte der 48-Jährige ein aufklappbares Etui vor - mit darin eingelassenem Imitat einer goldenen US-Polizeimarke mit der Aufschrift „Security Officer“. Mit Hinweis auf Diebstähle in der Nachbarschaft ließ er sich für eine angeblich erforderliche polizeiliche Überprüfung Bargeld und Schmuckverstecke zeigen. Bei einer der Taten im Januar nahm ihn ein mobiles Einsatzkommando der Polizei fest.

Nach kurzer Verhandlung wurde der 48-Jährige zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt. Wiemerslage: „Zudem muss er in eine Entziehungsanstalt.“ Der Angeklagte akzeptierte das Urteil.

js

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