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„Mehr Geld für pädagogische Mitarbeiter“

Demonstration in Hannover „Mehr Geld für pädagogische Mitarbeiter“

„Manche pädagogischen Mitarbeiter sind sogar auf einen Nebenjob angewiesen, um über die Runden zu kommen“, erklärte Peines GEW-Vorsitzender Hans-Jürgen Glapa. Für mehr Gerechtigkeit mit den Lehrer demonstrierten die pädagogischen Mitarbeiter gestern in Hannover.

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Im Warnstreik: Angestellte der Astrid-Lindgren-Schule gestern vor ihrer Fahrt nach Hannover.

Quelle: im

Kreis Peine. Warnstreik der angestellten Pädagogen an den Schulen: „Wir haben den Schwerpunkt diesmal auf die Astrid-Lindgren-Schule gelegt, weil es dort viele prekäre Arbeitsverhältnisse gibt“, sagte Glapa von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Ergotherapeuten Krankengymnasten oder Arzthelferinnen würden dort die Lehrer unterstützen. Viele junge Kollegen hätten aber nur noch 80-Prozent-Verträge. Das bedeute 35 Wochenstunden – auch in den Ferien.

Tariflich seien die gut ausgebildeten Mitarbeiter deutlich unter den Lehrern eingestuft, betonte Glapa. Die Gewerkschaft fordert daher in der aktuellen Tarifrunde eine Anhebung um einen Sockelbetrag von 50 Euro pro Monat und dann noch einmal drei Prozent mehr Lohn. Das komme vor allem den geringeren Einkommen zugute.

Um 12 Uhr begannen die Mitarbeiter gestern in Groß Ilsede mit einem Warnstreik. Anschließend ging es zum Gewerkschaftshaus an der Peiner Lindenstraße. Von dort startete ein Bus in Richtung Hannover. 31 Teilnehmer aus Peine waren gemeldet. Dabei auch zehn Lehrer, die zwar nicht streiken, aber demonstrieren dürfen.

In Hannover demonstrierten gestern 450 Angestellte von Schulen für eine bessere Bezahlung. Besonders beeindruckt hat Glapa eine Trommelgruppe, die mit ihrem Marschrhythmus die Demonstranten lautstark unterstützt hat.

pif

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