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Magisches Turnier in Peine

„Magic: The Gathering“-Turnier Magisches Turnier in Peine

Tag der Magie in Peine. Während des „Magic: The Gathering“-Turniers im Forum, konnten sich die acht besten Starter für die Deutschen Meisterschaften in Aschaffenburg im August qualifizieren.

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Fast echte Magie im Peiner Forum: Das „Magic, The Gathering“.

Quelle: fl

Peine. Für die 120 Teilnehmer ist es kein beliebiges Kartenspiel, sondern eine Herausforderung, die höchste Konzentration erfordert. „In Japan gilt das Spiel als Denksport wie Schach“, erklärt Veranstalter Dirk Rohde, der das Turnier durch sein Engagement nach Peine geholt hat. Auch aus Köln, Bremen und Dresden sind Spieler zu dieser letzten Qualifikationsmöglichkeit gekommen.

Beim 1993 erstmals erschienenen Kartenspiel Magic: The Gathering, übernehmen die Spieler die Rollen von Zauberern, die sich mit ihren Fähigkeiten duellieren. Jeder Spieler hat zu Beginn 20 Lebenspunkte und versucht den Gegner auf null Punkte zu bringen. Die Fähigkeiten ihrer Rolle stellen die Spieler im Vorfeld durch das Sammeln entsprechender Karten zusammen. Dadurch startet jeder Teilnehmer mit einem ganz individuellen Kartendeck. Es gibt Karten mit Zaubersprüchen oder Hexereien aber auch mit Kreaturen, die für ihre Spieler streiten.

Holger Bollmer hat in seinem Spiel schlechte Karten. Gegen seinen Konkurrenten Eiko Nörtemann verliert er 1:2. Eine Spielrunde dauert gut 50 Minuten. Nach dem Prinzip des Schweizer Systems aus dem Schach wird Gewinner Nörtemann jetzt gegen einen weiteren Gewinner antreten. So spielen immer ähnlich starke Spieler gegeneinander.

„Zwischen 15 und 35 Jahren sind die meisten Spieler alt“, schätzt Organisator Patrick Werner. Auch Ältere sind von der Sammel- und Spielleidenschaft befallen. Die 52- jährige Birgit Rode ist mit ihren Söhnen beim Peiner Turnier und sagt: „Das ist immer anders und nicht berechenbar“. Kein Wunder, es gibt Tausende verschiedener Karten. Bis zu 800 Euro lassen sich manche Teilnehmer ihre Decks kosten. „Zum Einstieg reicht auch ein Deck mit 40 Karten für 10 Euro“, erklärt Patrick Werner.

Das Regelwerk ist komplex. Manchmal wird Oberschiedsrichter Lars Freitag an einen der Spieltische gebeten, um eventuelle Unstimmigkeiten zu klären. „Streit gibt es hier nicht, aber manchmal müssen die Möglichkeiten von Spielzügen überprüft werden“, erläutert Freitag seine Aufgabe. Nach der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften warten auf die vier besten Teilnehmer die Weltmeisterschaften in Rom. Dort werden Preisgelder von etwa
300 000 Euro vergeben.

fl

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