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Stadt Peine Lindenquartier: Investor THI stellt Konzept für die Peiner Innenstadt vor
Stadt Peine Lindenquartier: Investor THI stellt Konzept für die Peiner Innenstadt vor
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19:00 14.03.2018
Blick auf das ehemalige Hertie-Kaufhaus: Hier soll das Lindenquartier entstehen. Quelle: Michael Lieb
Peine

In der Politik gibt es vorwiegend positive Stimmen, aber auch Kritik. Details zu den THI-Plänen wurden vorerst nicht bekanntgegeben, da Informationen aus dem VA stets vertraulich zu behandeln sind.

Und wie geht es jetzt mit der Hertie-Brache, auf der das Lindenquartier entstehen soll, weiter? „Die Gremienmitglieder werden sich über die grundsätzliche Ausrichtung der Vorschläge für das rund 21 000 Quadratmeter große Areal eine Meinung bilden, um nach Ostern die Entscheidung zu treffen“, erklärt die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann. Die Beratungen und Entscheidungen fänden aus Wettbewerbsgründen in dieser Phase in vertraulichen Sitzungen statt.

Dietmar Meyer, Vorsitzender der SPD/Grüne-Gruppe, erklärte auf PAZ-Anfrage, dass die grundsätzlichen Anforderungen an den Investor hinsichtlich einer Mischnutzung für das Lindenquartier erfüllt worden seien. Insofern könnte es eine solide Verhandlungsbasis geben.

Nach den Beratungen in den Fraktionen müsse dann erneut der VA entscheiden, ob die Stadt mit dem Investor die Pläne zu Ende verhandeln soll, so Meyer. Die endgültige Entscheidung für oder gegen das Projekt werde dann im Rat der Stadt Peine getroffen.

Geteilte Meinung bei den Ratsmitgliedern

„Ich bin generell mit dem Verfahren nicht zufrieden“, sagt Karl-Heinrich Belte von den Peiner Bürgern (PB). „Es ist nur ein Anbieter. Nur eine einzige Lösung kann nicht zielführend sein. Ich hätte mir gewünscht, dass das Verfahren beendet wird und es eine Neuausschreibung mit mehreren neuen Bewerbern gibt.“ Es könne nicht nur um Zeit gehen: „Qualität geht vor Schnelligkeit.“

Andreas Meier (CDU) hingegen will „den Schandfleck endlich loswerden“. Bis Ostern sollte der Bieter – die Firma THI aus Hannover – sein Konzept einreichen. Maximal weitere sechs Monate später soll eine Entscheidung feststehen. „Dieses Zeitfenster wurde auf Vorschlag der CDU-Fraktion vorgegeben“, betont Meier, der bei der Vorstellung des Konzepts im Verwaltungsausschuss zwar nicht dabei war, die Unterlagen jedoch vorliegen hat. Die Fraktion werde nun intern darüber diskutieren. „Wir werden schauen, ob es das ist, was wir für Peine wollen. Wir wollen Einzelhandel mit Magnet.“

Über Einzelheiten des Konzepts dürfen die Mitglieder des Verwaltungsausschusses noch nicht sprechen. Dass Belte aber gegen eine offene Quartierlösung ist und sich für diese „Filetlage“ attraktive Geschäfte wünscht, ist kein Geheimnis. „Bei diesem Verfahren glaube ich da aber nicht mehr dran“, sagt Belte. „Die Bürger werden sicherlich enttäuscht werden.“

Dr. Rainer Döring (FDP) ist hingegen „vorsichtig optimistisch, dass es vorangeht“. Es sei wichtig, „dass es nicht zu einem weiteren Stillstand kommt“, so Döring. „Eine gemischte Nutzung ist, denke ich, grundsätzlich von allen anerkannt.“ Der Bewerber THI habe unterschiedliche Vorschläge und Optionen vorgestellt. Darüber werde man innerhalb der Fraktion nun sprechen.

Von Janine Kluge und Michael Lieb

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