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Stadt Peine Lindenquartier: „Edeka-Läden gibt es überall in Deutschland“
Stadt Peine Lindenquartier: „Edeka-Läden gibt es überall in Deutschland“
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12:00 24.01.2019
Das E-Center soll vom Friedrich-Ebert-Platz ins Lindenquartier umziehen. Quelle: Tobias Mull
Peine

Rang 363 von 401 untersuchten Kommunen in der Lebensqualität-Studie des ZDF belege jedenfalls in schmerzhafter Deutlichkeit die (Lebens-) „Qualitätsmängel“ im Peiner Raum. So habe Peine insbesondere im Freizeitbereich schlecht ab­ge­schnitten. Abgesehen vom nur im Sommer nutzbaren Eixer See gebe es in Peine nämlich neben dem Frei- und Hallenbad P3 kaum ganzjährig besuchbare attraktive Freizeitangebote für Kinder. Klußmann: „Was kann eine Familie mit kleinen Kindern bei 0 Grad und Nieselregen an Wochenenden in Peine unternehmen?“

Edeka: Nur Unternehmensverlagerung

Auch die jüngst bekannt gewordenen Pläne für das seit Jahren brach liegende Lindenquartier dürften Peines Wohn- und Freizeitwert kaum erhöhen. Klußmann: „Edeka-Läden gibt es überall in Deutschland – ein Edeka-Anker-Betrieb an der Lindenstraße belebt zwar die Fußgängerzone, ist faktisch aber nur eine Unternehmensverlagerung und schafft anderenorts nur neue Probleme.“

Ein Indoor-Spielplatz könnte laut der GuB Peine attraktiver machen. Quelle: dpa

GuB-Vize Günter Rechenberg ergänzt: „Unter Attraktivitätsgesichtspunkten könne man sich sehr gut die Umnutzung des frei werdenden Edeka-Gebäudes am Friedrich-Ebert-Platz zu einem Indoor-Spielplatz vorstellen.“ Interessant für nahezu alle Altersklassen seien beispielsweise auch Kegel- oder Bowlingbahnen, Inline- oder Rollschuhbahnen oder Boulder-Wände in geeigneten Hallen. Für diese Zwecke ließen sich auch städtische Unternehmenspark-Hallen oder Leer­stands-Immobilien an der Woltorfer Straße herrichten.

Mountainbiker-Gelände an Horstkippe

Denkbar – und wünschenswert – wären darüber hinaus folgende weitere Freizeitattraktionen: ein Aussichtsturm im Herzberg-Wasserturm, ein Kunstrasen-Sportplatz auf dem Goltzplatz oder ein Mountainbiker-Gelände an der Horstkippe am Kanal. Klußmann und Rechenberg abschließend: „Nach der ZDF-Studie hätte eigentlich ein Ruck durch die Verwaltung gehen müssen, um Peine wohnens-, lebens- und vor allem ‚freizeitwerter‘ zu machen – bisher haben wir davon aber noch nichts wahrgenommen.“

Von Thomas Kröger

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