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Stadt Peine Das sagen die PAZ-Leser zum neuen Lindenquartier in Peine
Stadt Peine Das sagen die PAZ-Leser zum neuen Lindenquartier in Peine
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06:01 29.01.2019
Hier soll das Peiner Lindenquartier entstehen. Die geplante Ansiedlung von Edeka sehen viele Peiner kritisch.  Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Jörg Wolter aus Edemissen hofft auf ein Ende des Trauerspiels. Er bezweifelt, dass das Edeka-Center mit der Vielseitigkeit der umliegenden Städte mithalten kann. Ihm fehlt in Peine ein Fischgeschäft oder etwas für den kleinen Hunger. „Das würde ich mir für das Lindenquartier wünschen“, schrieb er.

Zu viel Gastronomie, Friseure und Optiker

Peter Lorenz mahnt: „Sollte das Lindenquartier 2021 eröffnen, sind seit der Hertie-Brache zwölf Jahre vergangen. Steuereinnahmen sind seither verloren gegangen, nur für eine neue Verlagerung eines bestehenden Supermarktes.“ Ihm fehlen Indoor-Freizeiteinrichtungen, ein Elektro-Fachgeschäft und ein Spielzeugladen. Auch die geplanten Gastronomie begeistert nicht. „Noch ein Gastronom, wo sich diese in der Innenstadt ständig die Türklinken in die Hand drücken“, ahnt er. „Für mich alles ein Grund, nicht in der Innenstadt einzukaufen.“

Leserin Karla Wolf kritisiert, dass dann die Innenstadt nur aus Gastronomie, Friseuren, Optikern und ein paar Geschäften bestünde. „Wenn man bedenkt, dass der einzige Spielzeugladen schließt, ist das einfach traurig. Es stehen jetzt schon viele Geschäfte leer und es werden noch mehr.“

Wie wirkt sich das Lindenquartier auf die City-Galerie aus?

Es beschäftigt auch die Frage nach den Auswirkungen auf die City-Galerie. „Was ist wenn Edeka, aus welchen Gründen auch immer, auch zumacht, dann entsteht die nächste Brache? Ein Geschäft wie es Menz wäre sicher wünschenswerter“, meint Sven Meine. Ähnliche Fragen stellt sich Manfred Rettinghausen aus Ilsede. „Im Zuge des Verfalles der Hertie-Brache wurde eiligst die City-Galerie erschaffen. Was ist mit ihr passiert? Die ehemalige Parfümerie – geschlossen, Sportfreak – Mietvertrag nicht verlängert, Gillmeister und Knollis schließen. Was passiert mit dem unattraktiven, aber für die ältere Bevölkerung unverzichtbaren Nahkauf?“ Rettinghausen ist überzeugt, dass das Lindenquartier den Peinern eine neue Brache bringen wird, wenn die Kaufkraft der Region nicht gestärkt wird.

Architektonische Fehlplanung?

Nicht jedem gefällt die Optik des Lindenquartiers. Olaf Strube aus Ilsede meint: „Das ist eine architektonische Fehlplanung. Da wird in der Innenstadt zu viel Fläche verschwendet. Über das Parkdeck können noch zwei bis drei Etagen mit kostengünstigen Wohnungen gebaut werden.“ Dazu sagt auch Karla Wolf: „Wenn dort nun auch Wohnungen entstehen ist das sehr gut, aber bestimmt für ’normale’ Bürger nicht zu bezahlen.“

Peter Baumeister kritisiert in erster Linie die Miesmacher: „Das, was einige aktuelle und ehemalige Mitglieder des Peiner Rates zum Lindenquartier von sich geben, ist Schlechtreden auf hohem Niveau. Sie wissen alles besser und sind mit nichts zufrieden. Anstatt sich zu freuen, dass der Schandfleck Hertiebrache endlich verschwindet, wird unsere Stadt nur mies gemacht.“ Bei seinen Stadtführungen stelle er fest, dass auswärtige Besucher oft angetan von der Fuhsestadt sind.

Von Kathrin Bolte

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