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Stadt Peine Leitungsschaden im Horstweg störte Trinkwasserversorgung
Stadt Peine Leitungsschaden im Horstweg störte Trinkwasserversorgung
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19:00 30.07.2018
Am Horstweg wird nun der Schaden beseitigt. Quelle: Lara Krämer
Peine

„Gegen drei Uhr früh erreichte uns am Sonntag die Störmeldung. Wir wurden umgehend tätig“, berichtet Michael Wittemann, Technischer Leiter beim Wasserverband Peine. So war bereits gegen fünf Uhr die Trinkwasserversorgung wieder sichergestellt. Der Schaden soll nun schnellstmöglich behoben werden.

„An der Schadenstelle wurde das ausgetretene Wasser abgepumpt und die defekte Leitung freigelegt. Leider wurden auch bei mehreren Anwohnern die Keller geflutet“, sagt Wittemann. Ein mehrere Meter langer Längsriss sei die Ursache für den Wasseraustritt.

Das gerissene Leitungsstück werde nun ersetzt, Spezialisten arbeiten bereits an der Reparatur der beschädigten Leitung. „Ziel ist die schnellstmögliche Versorgung über die üblichen Wege. Während der gesamten Bauphase ist die Trinkwasserversorgung gesichert. Eine Schadenshöhe steht zur Zeit noch nicht fest“, so der Experte weiter.

Die Arbeiten an der Leitung machen nach Angaben des Wasserverbandes eine Sperrung des Horstwegs erforderlich. Diese Absperrungen werden mit der Stadt Peine geplant und koordiniert, heißt es in einer Mitteilung. Voraussichtlich zwei Wochen werden die Reparaturarbeiten in Anspruch nehmen.

„Da die Wasserversorgung derzeit über alternative Leitungswege sichergestellt wird, fließt das Wasser nicht in die gewohnte Richtung. Durch diese Strömungsumkehr kann es zu Trübungen kommen, da sich natürliche Stoffe wie Eisenpartikel, die sich im Laufe der Jahre am Rohrrand absetzen, lösen können“, erläutert Wittemann. „Diese Eintrübungen sind jedoch hygienisch unbedenklich“.

Der jetzige Schaden an der Transportleitung ist bereits der dritte innerhalb eines Jahres. Im April brach die Versorgungsleitung unter dem Horstweg auf und beschädigte die Straße. Zuvor war im es im September 2017 zu einem Unglück gekommen.

Kaputte Leitung: Sanierung oder Neubau?

Schon zwei Mal gab es in der jüngeren Vergangenheit Leitungsschäden im Peiner Horst – und jetzt also noch der Riss an einer weiteren Stelle. Die PAZ fragte beim zuständigen Wasserverband nach, welche Schritte nun geplant sind, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden.

„Nach den Schäden im vergangenen September und im April wurden Planungen für die Erneuerung der Leitung aufgenommen“, sagt Carola Kienscherf vom Wasserverband. Der Ersatz dieser wichtigen Hauptleitung sei allerdings sehr aufwendig.

„Die Leitung ist wichtiger Bestandteil der Trinkwasserversorgung und kann nicht längere Zeit außer Betrieb gesetzt werden“, erklärt Kienscherf. Derzeit würden neben der Sicherstellung der Trinkwasserbereitstellung mehrere mögliche Varianten zur Erneuerung der Leitung geprüft.

„Vorstellbar ist es, entweder eine neue Leitung zu bauen oder die vorhandene mit dem sogenannten Rohr-im-Rohr-System zu sanieren. Alle Varianten können leider nicht kurzfristig umgesetzt werden sondern erfordern einen langen Planungsvorlauf“, betont die Expertin gegenüber der PAZ.

Von Lara Krämer

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