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Stadt Peine Lehrer demonstrieren für mehr Geld
Stadt Peine Lehrer demonstrieren für mehr Geld
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20:00 13.09.2018
Mit zwei Bussen waren Gewerkschaftsmitglieder zur Demonstration in Hannover gefahren: Das Foto zeigt die Teilnehmer aus Wendeburg und Peine. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Rund 120 Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschat (GEW) aus dem Landkreis Peine waren am Donnerstag zu einer Demonstration nach Hannover gefahren, um sich für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen einzusetzen.

Insgesamt versammelten sich nach einem Marsch von Hauptbahnhof und Schützenplatz zum Landtag mehrere Tausend Gewerkschaftsmitglieder, um ihren Forderungen zu Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen. Hauptrednerin auf der Großkundgebung war die Vorsitzende der GEW Niedersachsen Laura Pooth. Der Landtag befasste sich gestern erstmalig mit dem Haushaltsplan für das Jahr 2019.

Hans-Jürgen Glapa, Vorsitzender der GEW im Landkreis Peine, freut sich über die gute Beteiligung. „Besonders die Grundschule in Ölsburg scheint alle Kräfte mobilisiert zu haben, von dort allein sind 16 Kollegen angemeldet“, berichtet er. Aber auch sonst seien insgesamt 16 Schulen vertreten.

Lehrer fordern Entlastung und gleiche Bezahlung für alle Schulformen

Die Lehrer fordern eine Entlastung durch eine andere Wertung der Arbeitszeit. Derzeit seien jährlich mehr als zweieinhalb Millionen Überstunden der Lehrer in Niedersachsen zu verzeichnen. Aufgrund des Fachkräftemangels sei an einen Ausgleich aber nicht zu denken. Zusätzlich drängen sie auf gleiche Bezahlung nach A 13, da die Ausbildung mittlerweile für alle Schulformen gleichwertig sei.

Ebenso sieht der Koalitionsvertrag eine zusätzliche Altersermäßigung von einer reduzierten Stunde ab 55 Jahren vor. Auch hier fordert die GEW, diesen Punkt trotz des Fachkräftemangels nicht aus den Augen zu verlieren.

Therapeutische Fachkräfte sollen gleichgestellt werden

Ein weiterer Punkt in dem Forderungskatalog der Gewerkschaft ist der Wunsch nach Vollzeitbeschäftigung für pädagogische Mitarbeiter und therapeutische Fachkräfte. Als Beispiel nennt Hans-Jürgen Glapa die Beschäftigung von Ergotherapeuten an der Astrid-Lindgren-Schule in Groß Ilsede.

„Sie sind als Teilzeitkräfte angestellt und bekommen nur 80 Prozent des üblichen Gehaltes. Da sie durch die Ferien auch noch mehr freie Tage als Urlaubsanspruch haben, werden weitere vier bis sechs Prozent abgezogen. Das muss sich dringend ändern“,bekräftigt Glapa den Wunsch nach Gleichbehandlung.

Von Antje Ehlers

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