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Stadt Peine Langer Applaus und begeistertes Publikum
Stadt Peine Langer Applaus und begeistertes Publikum
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12:03 23.10.2018
Spanischer Tenor: Manuel Gomez Ruiz. Quelle: Veranstalter
Vöhrum

Doppelter Genuss bei der Matinee im Vöhrumhaus No.5: Sowohl die Liebhaber empfindsamer und gut gestalteter Lied-Darbietungen als auch Freunde opulenter Opernstimmen mit hinreißender Bühnenpräsenz kamen beim Konzert am Sonntag in Vöhrum voll auf ihre Kosten.

Lieder von Schubert und Mahler

Zu verdanken war dies Raminta Lampsatis (vor fast 40 Jahren Initiatorin und Leiterin der Vöhrumhaus-Konzerte), die Lied-Beiträge unter anderem von Schubert und Mahler sowie Arien aus „Salome“ und „Macbeth“ sowie eine Bariton-Arie der Kurzoper „Vom Fischer und syner Fru“ vorangestellt hatte.

Solisten aus den USA, Spanien und Belgien

Unter ihrer bemerkenswert ausdrucksstarken und empfindsamen Begleitung am Klavier musizierten Gesangssolisten aus den USA, Spanien und Belgien, die allesamt eine hervorragende Stimmausbildung hören ließen und die Matinee zu einem besonderen Erlebnis machten.

Gute Beispiele für vorbildlichen Lied-Gesang

Großen Anteil hieran hatte der spanische Tenor Manuel Gomez Ruiz, der zu Beginn zwei Schubert-Lieder und vier Gesänge aus „Des Knaben Wunderhorn“ mit flexiblem, schön timbrierten Tenor zu Gehör brachte. Ließ schon seine Gestaltung des Schubert-Liedes „Die Forelle“ aufhorchen, so waren die folgenden Lieder gute Beispiele für vorbildlichen Lied-Gesang.

Ausgezeichnete Gesangskultur

Die sich anschließende Bariton-Arie (gesungen von Cairon Ryan/Belgien) aus einer Britten-Oper zeigte ebenfalls eine ausgezeichnete Gesangskultur. Großartig in stimmlicher Präsenz war die dramatische Sopranistin Anastasiya Roytmah, die unter anderem mit einer „Lady Macbeth“-Arie und der „Salome“-Passage „Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan“ voll überzeugen und begeistern konnte.

Tenor und Sopran als Hauptdarsteller

Tenor und Sopran waren dann auch Hauptdarsteller in der Kurzoper von Schoeck. Hier konnte das Publikum eine gut geführte Regie (verantwortlich Lotte Greschek/Berlin) genießen, die den Sänger-Darstellern genug Raum für Bewegung, Mimik sowie Gestik ließ und die fein gesponnenen Fäden (ein Sinnbild für mögliche Fallstricke in einer Zweierbeziehung?) in das Bühnen-­Geschehen integrierte.

Langer Applaus vom Publikum

Dass die überzogenen Wünsche der Fischer-Frau letztendlich scheitern mussten und wieder Harmonie im Miteinander der beiden Hauptdarsteller einkehren konnte, war besonders gut im Schluss-Duett zu hören, das atemberaubend schön klang und als Zugabe wiederholt wurde. Langer Applaus vom begeisterten Publikum.

Von Günter Werner

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