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Stadt Peine Landrat Franz Einhaus blickt in Peines Zukunft
Stadt Peine Landrat Franz Einhaus blickt in Peines Zukunft
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00:17 12.01.2019
Peines Landrat Franz Einhaus schaut nach vorne. Quelle: Archiv
Peine

„Das Jahr 2019 stellt den Landkreis Peine vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Begegnen wir diesen mit Mut, Tatkraft und Kreativität, können sich daraus für unseren Kreis vielfältige Chancen ergeben.

Für dieses Jahr planen wir mit Gesamtausgaben von mehr als 280 Millionen Euro. Diese Summe ist größer als die Haushalte aller kreisangehörigen Gemeinden inklusive der Stadt Peine zusammen. Daran werden die Verantwortung und die Zuständigkeiten für die vielfältigen Aufgaben des Kreises deutlich – auch in der finanziellen Dimension. Die Größenordnung unserer Transferaufwendungen in Höhe von rund 170 Millionen Euro zeigt dabei, dass der Landkreis Peine im Wesentlichen das Rückgrat der sozialpolitischen Infrastruktur ist.

Finanzierung der Aufgaben ist Herausforderung

Finanziert wird dieses zum Teil über unsere Kreisumlage, die ein knappes Drittel unserer Gesamteinnahmen ausmacht. Wir haben hierbei mit 58,1 Prozent zwar den zweithöchsten Hebesatz in Niedersachsen. Der Durchschnitt der Steuerumlagekraft pro Einwohner aber liegt im Landkreis Peine bereits seit dem Jahr 2000 deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Dies stellt uns auch 2019 wieder vor eine riesige Herausforderung für die Finanzierung unserer Aufgaben.

Ein Kernpunkt für die Attraktivität unseres Kreises ist die Kinderbetreuung. Junge Familie suchen qualitativ hochwertige Betreuungsplätze. Wir sind uns unserer Verantwortung in diesem Bereich bewusst. Mit der neuen Kita-Vereinbarung werden in den kommenden vier Jahren mehr als 25 Millionen Euro an die Gemeinden und die Stadt für die Betreuungsarbeit fließen.

Ausbau der Schulinfrastruktur

Weiter investieren wir in die Qualität unserer Schulinfrastruktur. Dazu zählt auch die Ausstattung der Bildungseinrichtungen mit schnellem Internet und WLAN. Durch die Umstellung von G8 auf G9 sind an vielen Schulen bauliche Anpassungen und Erweiterungen notwendig. Dafür werden wir die planerischen Voraussetzungen schaffen. Zudem wird weiterhin daran gearbeitet, die Qualität der Fachunterrichtsräume zu erhöhen, um einen hochwertigen naturwissenschaftlichen Unterricht zu gewährleisten. Für die Realschule in Vechelde wird nach Aspekten der Wirtschaftlichkeit zu entscheiden sein, ob ein Neubau oder eine Sanierung erfolgen soll. In Lengede und Vechelde werden die Erweiterungen der Sporthallen verbesserte Nutzungsmöglichkeiten bieten.

Auch die Digitalisierung wird uns weiter beschäftigen. In zahlreichen Gemeinden werden Glasfasernetze verlegt. Auch in der Kreisverwaltung wird die Digitalisierung ein Schwerpunktthema sein. Durch das E-Government stellen wir sicher, dass sich unsere Verwaltung als moderner Dienstleister präsentiert.

Umzug ins Kreishaus II soll im September erfolgen

Wir wollen mit unseren rund 1 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Leistungsspektrum, das von einem breitgefächerten Schul- und Bildungswesen, den Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetrieben über ordnungsbehördliche Bereiche wie dem Kfz-Zulassungswesen, dem Katastrophenschutz oder der Lebensmittelüberwachung bis hin zu Umwelt- und Naturschutzbelangen reicht, ein verlässlicher Partner bleiben. Dafür entsteht unter anderem an der Werner-Nordmeyer-Straße derzeit das Kreishaus II. Der Umzug zahlreicher Fachdienste in die neuen, modernen Räumlichkeiten soll nach der Fertigstellung des Gebäudes im September erfolgen.“

Von Kathrin Bolte

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