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Landkreis fordert Blitzer auf A 2

Kreis Peine Landkreis fordert Blitzer auf A 2

Der Landkreis Peine macht Druck: Mit Vehemenz fordert Landrat Franz Einhaus (SPD) einen stationären Blitzer beim Ausbau der Autobahn 2 mit dem Verkehrsleitsystem im Herbst. Einhaus geht es dabei um die Sicherheit der vielen Tausend Pendler, die täglich nach Hannover und Braunschweig fahren.

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Die Autobahn 2 bei Nacht: Wegen der vielen schweren Unfälle, die auf dieser vielbefahrenen Strecke passieren, will der Landkreis öfter blitzen.

Quelle: cb

Kreis Peine . „Die Autobahn 2 ist eine der gefährlichsten Fernstraßen in Deutschland“, sagt Landrat Franz Einhaus (SPD) und fordert vehement, beim Ausbau der Trasse mit dem Verkehrsleitsystem eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung zu installieren. „Täglich sind viele Tausend Bürger aus dem Peiner Land auf der Strecke unterwegs zu ihren Arbeitsplätzen in Hannover oder Braunschweig“, sagt Einhaus.

Sicherer müsse die Strecke aber auch werden, weil Rettungsdienste und Feuerwehr aus dem Peiner Land inzwischen an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen seien, wenn sie weiter zahlreiche Einsätze auf der Autobahn haben.

„Wir haben bereits vor fast zwei Jahren massiv auf diesen Lückenschluss gedrängt“, erklärt Einhaus, „allerdings wird sich das Gefahrenpotenzial mit der Vorgabe von Richtgeschwindigkeiten ohne die gleichzeitige Ahndung von Übertretungen nur geringfügig eindämmen lassen.“ Deshalb sei es wichtig, dass der Landkreis auch die Möglichkeit der Kontrolle erhält.

Karlheinz Becker, Leiter des Straßenverkehrsamtes, erklärt auf Anfrage der PAZ: „Wir setzen auf eine stationäre Überwachung, die aber insofern mobil ist, dass wir sie auch an anderer Stelle in Verbindung mit dem Verkehrsleitsystem aufstellen können.“ Damit solle vermieden werden, dass sich die Autofahrer an die Kontrolle gewöhnen und nur an den Mess-Stellen auf die Bremse treten.

Besonders freut sich Becker darüber, dass der Landkreis für seine Forderung Unterstützung von der Polizei bekommt: „Wir haben viele Gespräche mit den Experten von der Polizei geführt, die bestätigt haben, dass allein die Tempo-Kontrollen kurzfristig zu einer Entspannung der Situation auf der Autobahn hinwirken.“
Der Kreistag hatte im März die Forderung mit einem Beschluss unterstrichen. Der Ausbau der Autobahn soll etwa sechs Millionen Euro kosten. Den Bau einer Autobahn Braunschweig-Bielefeld hält Becker für keine Alternative.

Thorsten Pifan

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