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Stadt Peine Landkreis stellt klar: Kein Kreishaus im Lindenquartier
Stadt Peine Landkreis stellt klar: Kein Kreishaus im Lindenquartier
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00:17 25.01.2018
Die Hertie-Brache in der Peiner Innenstadt: Hier soll das Lindenquartier entstehen – allerdings ohne das Kreishaus II.  Quelle: Archiv
Peine

 Das Lindenquartier bleibt auch 2018 bestimmendes Thema in der öffentlichen Debatte in der Fuhsestadt. Nach dem Rückzug des Investors OFB und des Scheiterns der bisherigen Pläne zur Umgestaltung des Areals rund um die Hertie-Brache in der Peiner Innenstadt regen nun einige Kommunalpolitiker und immer mehr Bürger an, die Projekte Lindenquartier und Kreishaus II miteinander zu verbinden.

Tenor: Das neue Kreishaus solle nicht wie bislang geplant an der Werner-Nordmeyer-Straße gebaut werden, sondern eben im Lindenquartier. Doch der Landkreis Peine macht jetzt auf PAZ-Anfrage erneut deutlich, warum dieses aus seiner Sicht nicht möglich ist – und äußert sich zugleich aufgeschlossen zu anderen Überlegungen bezüglich des Lindenquartiers.

Kreishaus-Neubau im Lindenquartier nicht möglich

 „Mittlerweile wurden von uns die Verträge zum Bau an der Werner-Nordmeyer-Straße geschlossen, deren Kündigung massive Schadensersatzforderungen auslösen würde. Solche wären mit unseren Finanzplanungen nicht in Einklang zu bringen und auch gegenüber der Kommunalaufsicht des Landes nicht darstellbar“, erläutert Henrik Kühn, Pressesprecher des Landkreises. „Ein Neubau auf dem Lindenquartier-Areal würde auch zu jahrelangen Verzögerungen führen. Nach mehr als sechs Jahren müssen wir die provisorische Unterbringung einer Vielzahl von Mitarbeitern in 52 Bürocontainern aber nun endlich beenden. Mit der optimierten Erreichbarkeit an der Werner-Nordmeyer-Straße wollen wir gleichzeitig die Qualität unserer Dienstleistungen für die Einwohner erhöhen.“

Kühn tritt auch Spekulationen entgegen, der Kreishaus-Neubau außerhalb der Innenstadt sei das Ergebnis einer fehlenden Kooperationsbereitschaft zwischen Stadt und Landkreis Peine. „Tatsache ist, dass das Lindenquartier zu keiner Zeit unserer Planungen zur Verfügung stand“, so Kühn. „Die Stadt hatte seinerzeit grundsätzlich andere Planungen mit dem Gelände, so dass es vor der abschließenden Standortentscheidung des Kreistags keine entsprechenden Kontakte mit dem Ziel einer Ansiedlung des Kreishauses II im Lindenquartier zwischen Stadt, Investor und Landkreis gegeben hat.“

Faktenlage nicht miteinander verknüpfen

 Es sei somit irreführend, bei dieser Faktenlage die Standortdebatten zum Lindenquartier und zum Kreishaus II miteinander zu verknüpfen. „Wir heben deutlich hervor, dass wir in allen Phasen der Planung für unser Kreishaus II die Belange der Stadtentwicklung stets im Blick gehabt haben. Unserer ursprünglichen Planung eines Kreishaus-Erweiterungsbaus im innerstädtischen Bereich standen leider von der Stadt und vom Land vorgebrachte denkmalschutzrechtliche Gründe entgegen“, erklärt der Kreis-Pressesprecher.

Gemeinsames Ziel sollte es nun sein, eine Attraktivitätssteigerung für die Peiner Innenstadt und die Einwohner zu erreichen. Dieses sei mit einem Büro- und Verwaltungsgebäude in nur begrenztem Umfang möglich. „Interessanter sind in diesem Kontext sicherlich die angeregten Nutzungen im Kultur-, Freizeit- und Bildungsbereich“, sagt Kühn im Hinblick auf die mögliche Ansiedlung von Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule im Lindenquartier.

Von Tobias Mull

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