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Kupferdiebe legten Bahnstrecke lahm

Kreis Peine Kupferdiebe legten Bahnstrecke lahm

Dreiste Kupferdiebe haben am Mittwoch dafür gesorgt, dass es zwischen 9 und 13.05 Uhr zu zahlreichen Bahnverspätungen und -umleitungen im Peiner Land gekommen ist.

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Bahnhof Peine: Gestern kam es zu zahlreichen Zugverspätungen.

Quelle: A

Deutsche-Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis sagte der PAZ: „Es kam zu Verspätungen im Bahnverkehr, weil Diebe zwischen Hämelerwald und Lehrte Kupferkabel von den Oberleitungsmasten gestohlen haben.“ Die gestohlene Kupfermenge und die Schadenshöhe sind noch unbekannt.

Das habe dazu geführt, dass Züge auf der Strecke Hannover-Braunschweig und umgekehrt nicht fahren konnten. Zwischen 9.45 und 11.45 Uhr waren laut dem Sprecher wegen der Reparaturarbeiten beide Gleise gesperrt - das Gleis in Richtung Hannover war bis 13.05 Uhr nicht befahrbar.

Die Bahn musste in diesem Zeitraum insgesamt zehn Züge über Hildesheim umleiten und setzte auch Ersatzbusse ein, die die Passagiere zu den gewohnten Bahn-Haltestellen brachten. „Im Kreis Peine mussten Bahnfahrer daher lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dafür entschuldigen wir uns, hatten aber keinen Einfluss darauf“, erklärte Meyer-Lovis.

Die Deutsche Bahn will jetzt verstärkt gegen die zunehmenden Kupferdiebstähle vorgehen, die bereits häufiger für Zugausfälle gesorgt hatten. Der Sprecher: „Wir werden einerseits weniger Kupfer verwenden und andererseits unsichtbare Farbe auftragen, damit man gestohlenes Kupfer später erkennen kann.“

tk

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