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Stadt Peine Kulturförderung stärkt ländlichen Raum
Stadt Peine Kulturförderung stärkt ländlichen Raum
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12:00 24.11.2018
Dr. Annette Schwandner, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Derzeit führt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in fünf Städten Regionalkonferenzen unter dem Motto „Landkult(o)ur –Wandel begleiten“ durch, nun war das Forum in Peine Veranstaltungsort.

Mehr als 100 Kulturschaffende und an kultureller Arbeit Interessierte so wie Vertreter von Politik und Verwaltung waren gekommen, um neue Impulse für ihre Arbeit zu bekommen. Verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel der demografische Wandel oder die Digitalisierung, bedingen laut Ministerium neue Herausforderungen. Über mögliche Lösungsansätze soll während dieser Tagungen diskutiert werden.

Interessierte zusammenbringen

Als Hauptredner hatte sich Wissenschaftsminister Björn Thümler angekündigt –er fiel jedoch kurzfristig aufgrund einer Erkrankung aus. Stellvertretend für ihn war die Abteilungsleiterin für Kultur im Ministerium, Dr. Annette Schwandner, vor Ort. Sie erklärte in ihrem Vortrag den Hintergrund und die Ziele dieser Regionalkonferenzen.

„Uns geht es darum, Verwaltung, Politik, Kommunen, die Anbieter von Kultur, aber auch die kulturell Interessierten zusammenzubringen und deren Schulterschluss zu fördern“, sagte sie in ihrer Eröffnung.

Ehrenamt fördern

Es sei wichtig, fuhr Schwandner fort, das in der Kultur immens wichtige Ehrenamt zu fördern und durch professionelle Strukturen zu stärken. Dazu reiche es in Zukunft nicht, reine Projekte zu fördern, sondern auf Nachhaltigkeit zu setzen. „Es ist wichtig, mit den Menschen vor Ort zu arbeiten. Das stärkt nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die ländlichen Traditionen“, führte sie weiter aus.

Gute kulturelle Arbeit im Landkreis

Für die Verwaltung blickte der Erste Landrat Henning Heiß auf die Situation im Landkreis Peine zurück. Er würdigte insbesondere die kulturelle Arbeit, die im Kreis Peine geleistet wird und hob die Einrichtung der Servicestelle Kultur hervor, die überwiegend beratende und koordinierende Funktionen übernommen hat. „Wir stehen gemeinsam mit dem Land in der Verantwortlichkeit, etwas für das Ehrenamt zu tun“, betonte Heiß.

Neben den Impulsvorträgen am Vormittag wurden am Nachmittag verschiedene Workshops an verschiedenen kulturellen Ort wie dem Kreismuseum oder im Peiner Schwan veranstaltet. Kurze Aufführungen von Kulturschaffenden lockerten das Programm auf.

Von Antje Ehlers

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