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Kulinarische Völkerverständigung

Vöhrum Kulinarische Völkerverständigung

Ungezwungener Kulturaustausch: Gestern besuchten die Schüler aus Nanchang die Berufsbildenden Schulen Vöhrum. Zwischen Teig und Mehl machten sie hautnahe Erfahrungen mit europäischem Backwerk.

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Vöhrum, BBS,Berufsschule, Austauschschüleraus Nan Chang,in der Backstube und beim Street-dancing.

Quelle: Isabell Massel

Vöhrum. Neugierig drängeln sich die Austausch-Schüler vor der Ofenklappe. Drinnen bäckt die Ausbeute des Vormittags: 150 Brötchen, dazu Brezeln und Zuckerkuchen. „Das hat sehr viel Spaß gemacht. Brot ist in China etwas völlig anderes“, sagt Dolmetscherin Han Yan.

Gestern waren die Schüler aus Nanchang in den Berufsbildenden Schulen in Vöhrum zu Gast. Nach Begrüßung und Schulführung standen zwei unterschiedliche Workshops auf dem Programm. Unter Anleitung von Bernhard Volkmer übten sich die Gäste im Bäckerhandwerk, von der Mischung des Teigs bis zur finalen Kostprobe. Neben klassischen Brötchen wurde auch mit Teig-Buchstaben und Herzchen experimentiert.

Gleichzeitig probte Abed Khaled in der Sporthalle mit einer zweiten Gruppe eine Streetdance Choreografie. Anschließend zeigte er den chinesischen Gästen auch Freestyle-Elemente. Am Ende des zweieinhalbstündigen Workshops stand eine gemeinsame Tanzshow. Khaled hatte bereits bei der offiziellen Begrüßung der Austausch-Schüler im Peiner Ratsgymnasium eine Tanzeinlage präsentiert.

„Die Welt wächst über solche Kontakte näher zusammen“, sagte Wilfried Künstler, kommissarischer Direktor der Berufsbildenden Schulen. Die Gäste seien über das deutsche Schulsystem erstaunt gewesen. „Praktische Unterrichtselemente sind in China selten“, sagte Künstler. Auch die persönlichen Neigungen der Schüler würden in Deutschland stärker berücksichtigt.

„Ich wurde sogar an chinesische Berufsschulen eingeladen, um ihnen dort unser Unterrichtsmodell zu erklären“, sagte Künstler. „Und ich hoffe, dass ich das im Laufe meines Berufslebens tatsächlich mache.“

azi

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