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Kündigung: Wer beliefert nun die Mensen?

Paritätischer Peine Kündigung: Wer beliefert nun die Mensen?

Das ist eine Überraschung: Der Paritätische Peine hat erklärt, die Bewirtschaftungs-Verträge für die Mensen an den Schulstandorten Vechelde, Hohenhameln und Ratsgymnasium zum Schuljahresende zu kündigen. Nun wird nach einer neuen Lösung gesucht.

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Betroffen: Auch die Mensa im Peiner Ratsgymnasium wird vom Paritätischen beliefert – doch dieser hat den Vertrag nun gekündigt.

Quelle: Christian Bierwagen

Kreis Peine. Die Erklärung war das Ergebnis einer Besprechung, an der unter anderem Heike Horrmann-Brandt als Geschäftsführerin des Paritätischen sowie vom Landkreis Peine Erster Kreisrat Henning Heiß und der Leiter des Schulfachdienstes, Reiner Göldner, sowie die Mensavereine teilnahmen. In den vergangenen Jahren habe der Paritätische an allen Standorten eine hochwertige und vitaminreiche Schulverpflegung angeboten, hieß es.

Stetig steigende Essenzahlen würden zeigen, dass das Essen bei den Schülern gut ankommt. Allerdings sei dem Paritätischen laut Horrmann-Brandes "durch Preiserhöhungen der Lieferanten trotz Ausschöpfung aller betriebswirtschaftlichen Optimierungspotenziale inzwischen leider keine Kostendeckung mehr möglich". Ungeachtet dieser Preiserhöhungen seien die Preise für das Mensa-Essen seit 2008 nicht gestiegen. Nach Berechnungen des Paritätischen ist für eine kostendeckende Essenabgabe auf der gewohnt hohen Qualitätsniveau mittlerweile ein Preis von 3,60 Euro nötig. Doch weil eine generelle Bezuschussung vom Landkreis nicht möglich ist, möchte man eine solche Preiserhöhung nun nicht zu Lasten der Eltern durchsetzen, heißt es.

Beim Landkreis bedauert man den angekündigten Rückzug des Paritätischen. Erster Kreisrat Heiß sagte: "Nun gilt es, gemeinsam mit den Schulen und den Mensavereinen Lösungen für das kommenden Schuljahr zu erarbeiten und einen reibungslosen Übergang der Mensabewirtschaftung zu gestalten."

Für den Bedarfsfall habe sich der Paritätische bereit erklärt, eine Übergangslösung anzubieten.

tk

Stellungnahmen

Dr. Jan Eckhoff vom Peiner Ratsgymnasium erklärt: „Ich bedauere, dass der Paritätische zukünftig nicht mehr unsere Mensa mit Essen beliefern wird. Jedoch bin ich optimistisch, dass wir wieder einen guten Anbieter finden werden.“ Im Ratse essen täglich etwa 150 Schüler.

So viele Schüler sind es etwa auch im Schulzentrum Vechelde – mit steigender Tendenz. Der Leiter des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums, Andreas Stein, erklärte: „Der Paritätische hat einen guten Job gemacht und war erfolgreich. Jetzt unterstützt uns der Kreis bei der Suche nach einem neuen Caterer.“

Die Entscheidung des Paritätischen bedauert ebenso Matthias Müller, Leiter der Hauptschule Hohenhameln. „Ich kann den Schritt verstehen, denn an den beiden Mensa-Pflichttagen essen etwa 100 Schüler Mittag, doch an den anderen Tagen sind es nur zwischen 10 und 20 Schüler“, erklärt Müller.

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