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Stadt Peine Kröten-Drama: Peiner Nabu-Chef hält Strafanzeige für voreilig
Stadt Peine Kröten-Drama: Peiner Nabu-Chef hält Strafanzeige für voreilig
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14:01 27.04.2018
Eine Erdkröte, wie sie in auch in Duttenstedt zu finden ist. Quelle: Archiv
Peine

„Zunächst sollte man den Sachverhalt sauber aufarbeiten, bevor man sich als Richter aufspielt“, so der Vorsitzende des Nabu-Kreisverbandes Peine. Es sei noch nicht geklärt, ob der Tod der Kröten auf ein eventuelles Fehlverhalten der Firma zurückzuführen ist. Die Beweislage sei sehr dünn, ein Schuldnachweis generell nur schwer möglich.

Rückblick: Die Tierrechtler von Peta werfen Biodata einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor, die Firma hätte durch mangelhafte Versorgung den Tod der Kröten verschuldet. Die Eimer, in denen die Tiere gesammelt und sicher transportiert werden sollten, seien zu lange nicht geleert worden.

Langfristige Lösung entwickeln

Die Firma widersprach dieser Darstellung. „Es sind keine Tiere in den Auffangbehältern des Krötenzaunes ausgetrocknet oder gestorben“, sagte Mathias Fischer von Biodata der PAZ. Die Fangeimer seien regelmäßig kontrolliert worden.

Schmidt hofft nun, dass die Ursache des massiven Krötensterbens aufgeklärt wird, richtet seinen Blick aber auch in die Zukunft. „Es sollte eine langfristige Lösung entwickelt werden, wie die Kröten in diesem Bereich besser geschützt werden können. Daran würden wir gerne arbeiten“, erklärt der Peiner Nabu-Vorsitzende. Dazu seien vor allem Gespräche mit dem Landkreis und dem Besitzer des Kieswerks nötig.

Von Tobias Mull

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