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Kreis übernimmt Schulen: Stadt spart jährlich 875.000 Euro

Peine Kreis übernimmt Schulen: Stadt spart jährlich 875.000 Euro

Die Übertragung der weiterführenden Schulen in der Stadt Peine an den Landkreis ist aus Sicht der Verwaltungen perfekt. Nun müssen noch die Politiker zustimmen.

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Handel perfekt: Die Verwaltungen von Stadt und Landkreis Peine haben in den vergangenen Monaten einen Vertrag ausgehandelt. Nun hat die Politik das Wort.

Quelle: pif

Peine . Die Haupt- und Realschule Bodenstedt/Wilhelmschule, die Gunzelin-Realschule, das Gymnasium am Silberkamp und das Ratsgymnasium werden künftig unter der Regie des Landkreises Peine geleitet. Dabei bleibt die Stadt Eigentümerin der Grundstücke und Gebäude. Künftige Investitionen übernimmt aber der Landkreis.

Bisher haben sich Stadt und Kreis die Kosten für Gebäudeunterhaltung und Personal geteilt. Die Stadt spart künftig 875.000 Euro, auf den Kreis kommen Kosten in gleicher Größenordnung zu. Dennoch hält Landrat Franz Einhaus die Übertragung für einen großen Wurf. Denn langfristig lassen sich etwa 100 000 Euro durch Synergie-Effekte sparen.

Gleichzeitig hofft Einhaus auf positive Effekte, wenn Schulpolitik im Peiner Land aus einer Hand gemacht wird. Langfristig soll die Zahl der Abiturienten erhöht werden und die Zahl der Schulabbrecher verringert.
Dazu will vor allem die Stadt Peine beitragen, indem sie durch den Handel frei gewordene Kapazitäten nutzt, um die frühkindliche Förderung zu stützen, sagt Bürgermeister Michael Kessler.

Ausgenommen von der Regel ist die Burgschule. „Wir müssten die Grund- und Hauptschule auseinanderreißen, weil wir als Landkreis keine Grundschule haben dürfen“, erklärt Einhaus. Das sei angesichts des überzeugenden pädagogischen Konzeptes an der Schule aber nicht sinnvoll. Darin sind sich Landrat und Bürgermeister einig. Beide betonten, dass die Verwaltungen gut zusammengearbeitet haben. Nun muss noch die Politik beider Kommunen zustimmen. Der Kreistag entscheidet bereits am 23. März, der Stadtrat tagt am 14. April.

pif

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