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Kreis Peine: Krisengefährdet

Studie Kreis Peine: Krisengefährdet

Negatives Ergebnis für den Kreis Peine: Bei einer bundesweiten, unabhängigen Untersuchung zur regionalen Krisenfestigkeit landete Peine nur auf Rang 400 von 412 getesteten Regionen.

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Kreis Peine. Die Untersuchung des Pestel-Forschungsinstitutes aus Hannover hat ergeben: Der Kreis Peine wäre für eine drohende wirtschaftliche Krise schlecht gewappnet.

Diplom-Ökonom Matthias Günther sagt: „In die Studie wurden 18 Punkte aus den Bereichen Soziales, Wohnen, Verkehr, Flächennutzung, Energie und Wirtschaft einbezogen. Sie zeigen, wie gut oder schlecht im Krisenfall die Handlungsfähigkeit einer Region ist.“

Bei drei Punkten liege der Kreis Peine im Spitzenbereich, sechsmal wurde ein Mittelplatz erreicht, und bei neun Indikatoren reichte es nur für einen Rang am Ende der Tabelle. Negativ bewertet wurde etwa die mangelhafte Versorgung durch Hausärzte, die geringe Wohnfläche je Einwohner und der wenig genutzte öffentliche Nahverkehr.

Positiv war dagegen die erzielte Windkraft- und Biogasleistung in Bezug auf die Einwohnerzahl im Peiner Land. Und im oberen Drittel befindet sich auch der Anteil an Industriebeschäftigten. Doch auch das wird negativ bewertet, denn diese Arbeitsplätze würden von Wirtschaftskrisen besonders hart getroffen.

tk

• Auf Platz 1 der Pestel-Studie landete die Stadt Heidelberg (Baden-Württemberg) und auf dem letzten Rang die Stadt Zweibrücken (Rheinland Pfalz).

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