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Kreis Peine: Auch im Mai weniger Arbeitslose

Arbeitslosenzahlen Kreis Peine: Auch im Mai weniger Arbeitslose

Auch im Mai waren die Arbeitslosenzahlen auf dem Peiner Arbeitsmarkt weiter rückläufig, meldet die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht. Vor allem jugendliche Arbeitnehmer unter 25 Jahren haben von dieser Entwicklung profitiert. Die Arbeitskräftenachfrage bleibt weiterhin auf hohem Niveau.

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Die Entwicklung auf dem Arbeitsmark ist gut, immer weniger Menschen sind ohne Job.

Quelle: dpa

Kreis Peine. Im Mai waren im Kreis Peine noch 3719 Personen arbeitslos gemeldet – 42 weniger als im Vormonat. Insgesamt betrug die Arbeitslosenquote im Wonnemonat 5,3 Prozent, im Mai des Vorjahres waren es noch 5,5 Prozent.

Die Zahl der arbeitslosen Männer fiel weiter von 2041 auf nun 2002 (-1,9 Prozent). Auch bei den Frauen sind die Zahlen rückläufig, allerdings nur leicht von 1720 auf 1717 (-0,2 Prozent).

Der positive regionale Trend, dass verstärkt Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren wieder Arbeit fanden, zeigt sich auch in Peine. Hier sank die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe von 6,2 auf 5,7 Prozent.

1014 Arbeitslose fanden im Mai in Peine wieder einen Job. Das sind zwar 19 weniger als im Vormonat (-1,8 Prozent), aber 1,2 Prozent mehr als im Mai 2016.

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ist nahezu gleich geblieben, 949 suchen einen Job. Das ist ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat und ein Plus von 22,7 Prozent zum April 2016.

Horst Karrasch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim, zeigte sich mit der Arbeitsmarktentwicklung in der Region insgesamt zufrieden und hob hervor, dass vor allem zahlreiche junge Leute im Mai ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten.

„Die Arbeitsmarktentwicklung ist gut und die Nachfrage nach wie vor groß“, so Agentur-Chef Karrasch. „Der wachsende Fachkräftebedarf in der Region kann auf Dauer nur gedeckt werden, wenn zukünftig mehr Arbeitslose eine Chance erhalten, die bisher oft nicht im Fokus der Unternehmen stehen. Immer mehr Betriebe entdecken deren Potenzial für sich“, hat Karrasch beobachtet.

Bei notwendigen Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen könne die Agentur für Arbeit die Betriebe in vielen Fällen unterstützen.

Von Grit Storz

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