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Kostbarkeiten, Kunst und Krempel im Kreismuseum

Peine Kostbarkeiten, Kunst und Krempel im Kreismuseum

Silberschmuck und goldene Münzen, Ölgemälde und historische Bücher - zum Antiquitätenforum im Peiner Kreismuseum kamen gestern mehr als 100 Interessierte, um ihre Stücke schätzen zu lassen. Und für die Experten gab es allerhand zu sehen.

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Bewerteten Antiquitäten: Olaf Koch und Ulrika Evers.

Quelle: ju

Peine. "Es wurden überdurchschnittlich gute Objekte mitgebracht", waren sich Olaf Koch und Volker Kielhorn einig. Die beiden Experten für Kunst, Antiquitäten und antike Möbel haben gestern gemeinsam mit Dr. Ulrika Evers, Leiterin des Kreismuseums, und drei weiteren Experten Stücke aus Peiner Stuben, Dachböden und Kellern bewertet. Während sich Rolf Sonnenberg vor allem um Exotisches kümmerte, beriet Carsten Spindler die Peiner bei Schmuck und Münzen. Der gelernte Buchbinder Thomas Will informierte über Militaria und Bücher.

Vor allem um den Tisch von Koch und Evers versammelte sich immer wieder eine Menschentraube. Großformatige Gemälde wurden aus Decken gewickelt, Geschirr, Vasen und Spielzeug unter die Lupe genommen.

"Wir haben heute erstaunlich wenig schlechtes Porzellan zu Gesicht bekommen", sagt Koch. "Das haben die Leute sonst häufig dabei." Besonders gefreut hat ihn gestern ein Offiziersdolch der kaiserlichen Marine aus dem ersten Weltkrieg. Kielhorn hatte ein ähnlich kostbares Stück auf dem Tisch: "Jemand hat eine französische Steinschlosspistole der Kavallerie mitgebracht, etwa aus dem Jahr 1810", sagt er. "Doch leider war sie kaputt restauriert. Sie wurde zu stark poliert." Eine Enttäuschung, die viele Peiner gestern hinnehmen mussten. "Wir sagen auch ganz ehrlich, wenn etwas auf den Müll kann", so Koch. Aber auch Beratungen zu Restaurationen oder Empfehlungen von Auktionatoren gaben die Experten gestern weiter. "Ich finde es toll, dass hier so etwas angeboten wird", sagt Brigitte Gomani. Die 67-Jährige kam mit Silberbesteck und einem Gemälde ins Museum.

ju

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