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Kollektive Abkühlung im Eixer See

Eixe Kollektive Abkühlung im Eixer See

Am Sundernweg stehen Autos Stoßstange an Stoßstange, an den begehrten Badebuchten ist kaum mehr ein Platz für ein Handtuch frei. Bei 35 Grad im Schatten herrscht Hochbetrieb am Eixer See.

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Bei Temperaturen um 35 Grad tummelten sich die meisten der Badegäste im See.

Quelle: Michael Lieb

Eixe. Schon um 10 Uhr früh sind am Sonnabend die ersten Schwimmer da, doch den meisten geht es nicht ums Sporttreiben, sondern um die heiß ersehnte Abkühlung. „In meiner Wohnung waren es schon heute Morgen um 8 Uhr 30 Grad. Ich wüsste nicht, wo ich sonst hin sollte“, sagt die 26-Jährige Carolin Meyer aus Burgdorf, die öfter mit Freunden zum Eixer fährt.

An den Kennzeichen auf den proppevollen Parkplätzen im Osten und Westen des Naherholungsgebiets, die mit CE, GF, H oder WOB beginnen, zeigt sich, dass der Eixer auch über die Stadtgrenzen hinaus Zuspruch findet.

Die DLRG, die am Sonnabend mit zehn Rettungsschwimmern im Einsatz ist, hat alle Hände voll zu tun, um das ganze Seegebiet zu überblicken. Auch die Parkplatzsituation beschäftigt die DLRG, obwohl sie damit eigentlich gar nichts zu tun hat. Aber sonst kümmert sich offenbar niemand. „Wir überlegen, Schilder aufzustellen, um die Situation zu entschärfen, denn hier wird teilweise wirklich wild geparkt“, sagt Gabi Frase, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der DLRG.

Aus Feuerwehrkreisen heißt es außerdem, dass die Rettungszufahrt häufig zugeparkt ist.

Frase hat noch einen weiteren Kritikpunkt: Die Mülleimer sind oft voll, am westlichen Badestrand gibt es sogar nur einen, der aber schon in der Mittagszeit völlig überquillt. Frase wünscht sich, dass sich die für den See eigentlich zuständigen Personen darum kümmern mögen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Wasserqualität des Sees ist nach wie vor sehr gut. „Das Wasser ist derzeit zwar etwas trüb, das liegt aber lediglich daran, dass der Grund des Sees nicht bewachsen ist und dass sich die Algen bei den Temperaturen rasch vermehren“, sagt Frase, die sich dabei auf die Proben des Gesundheitsamtes bezieht.

Gezählt hat zwar niemand, aber Frase ist sich sicher, dass am Sonnen-Wochenende mehr als 1000 Badegäste gekommen sind. Die Ortsgruppe Peine hat etwa 400 Mitglieder. Dadurch ist es für die DLRG, die ehrenamtlich mit der Badeaufsicht betraut ist, relativ einfach, auch das für große Menschenmengen notwendige Personal zu stellen.

Allerdings werden laut Frase die Vorschriften immer strenger. Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer etwa sei in den vergangenen Jahren stetig komplexer und anspruchsvoller geworden.

Die Badeaufsicht ist laut Frase sonnabends zwischen 12 und 19 Uhr sowie sonntags zwischen 11 und 18 Uhr gewährleistet.

mic

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