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Knicklicht trifft Bakterien-Spülmaschine

Peine Knicklicht trifft Bakterien-Spülmaschine

Großer Erfolg für vier Peiner Schüler: Sie haben mit tollen Leistungen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Hannover in den Räumen der Kabelsysteme-Firma Nexans vordere Plätze belegt. Insgesamt machen bundesweit 10 196 Jugendliche mit.

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Lennart Bohn und Gino Rißland haben den Entscheid gewonnen.

Quelle: Privat

Peine. Dabei belegten Lennart Bohn und Gino Rißland aus der siebten Klasse des Peiner Silberkamp-Gymnasiums mit Knicklichtern im Gebiet Chemie den ersten Platz. Sie haben sich damit in Hannover für den Landesentscheid im März in Oldenburg qualifiziert und erhielten jeweils 75 Euro Preisgeld.

Einen hervorragenden zweiten Platz in der Biologie erreichten Anna-Friederike Marx und Yannick Schlote aus den Klassen 11 und 12 des Ratsgymnasiums und bekamen dafür je 60 Euro.

Der 12-jährige Gino Rißland und der 13 Jahre alte Lennart Bohn waren zuerst sehr aufgeregt beim Wettbewerb in Hannover, zeigten dann aber eine souveräne Vorführung. Die Peiner Jungs haben herausgefunden, wie lange Knicklichter im Kühlschrank und im Gefrierschrank leuchten. Mit drei Chemikalien bringen sie das Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, in den Teeblättern von Pfefferminz-Teebeuteln zum Leuchten. Eine von den Chemikalien ist Wasserstoffperoxid, das man sonst zum Haare bleichen verwendet. Das kam bei der Jury super an und wurde mit dem Sieg belohnt.

Die beiden 17-jährigen Schüler Anna-Friederike Marx und Yannick Schlote haben einen Weg gefunden, wie man wirkungsvoll einen gefährlichen Krankenhaus-Keim bekämpfen kann. Dabei nutzen die Peiner aus Heuaufgüssen gewonnene Bakterien, die den Keim unschädlich machen. Anna-Friederike Marx sagt: „Wir haben eine Art Bakterien-Spülmaschine entwickelt, in der verkeimte Krankenhaus-Gegenstände wie Inhalationsgeräte oder Katheter gesäubert werden können.“ Dafür gab es Silber.

Thomas Kröger

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