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Stadt Peine Klinik-Krise: Geld und Gutachten sollen bei Rettung helfen
Stadt Peine Klinik-Krise: Geld und Gutachten sollen bei Rettung helfen
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00:21 11.02.2019
Das Peiner Klinikum steckt in der Krise. Ein Gutachten könnte nun bei der Rettung helfen. Quelle: Tobias Mull
Peine

„Das Peiner Klinikum ist ein wichtiger Standortfaktor für den Landkreis, es muss unbedingt erhalten bleiben“, sagte Erster Kreisrat Henning Heiß gegenüber der PAZ. „Wir sind in sehr guten Gesprächen mit der AKH-Gruppe in Celle und ziehen da alle an einem Strang.“

„Vorgehen mit AKH abgesprochen“

Mit zwei Millionen Euro hatte der Landkreis Ende vergangenen Jahres das kriselnde Klinikum unterstützt und so eine akut drohende Insolvenz des Krankenhauses abwenden können. „Da eine weitere finanzielle Hilfe bis zur Vorstellung des Sanierungsplans im April nötig werden könnte, brauchen wir nun einen Nachtragshaushalt“, erläutert Heiß. Bereits während der kommenden Sondersitzung des Kreistages am 20. Februar soll darüber gesprochen werden – es gehe dabei maximal um weitere zwei Millionen Euro.

Zudem möchte der Landkreis Peine ein eigenes Gutachten zur Zukunft des Peiner Klinikums auf den Weg bringen. „Wir wollen uns da einfach eine fachliche Einschätzung von Experten holen“, sagt der Erste Kreisrat. Das geplante Gutachten dürfe dabei ausdrücklich nicht als Misstrauensvotum gegenüber der AKH-Gruppe gewertet werden – im Gegenteil. „Das Vorgehen ist mit AKH abgesprochen“, sagt Heiß.

„Gut angelegtes Geld“

Zwischen 50 000 und 100 000 Euro soll das Gutachten kosten. „Das ist gut angelegtes Geld, wenn auf dieser Grundlage Strategien entwickelt werden können, den Klinikstandort Peine dauerhaft zu erhalten“, so der Erste Kreisrat abschließend. Der Unterstützung durch die Politik kann sich die Verwaltung in Sachen Klinikum dabei wohl auch weiterhin sicher sein. SPD und CDU hatten zuletzt immer wieder Bereitschaft erklärt, das Klinikum auch finanziell weiter zu unterstützen.

Die Sondersitzung des Kreistages findet statt am Mittwoch, 20. Februar, ab 17.30 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums in Peine.

Von Tobias Mull

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