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Stadt Peine Kinderärzte wissen: Impfungen können Leben retten
Stadt Peine Kinderärzte wissen: Impfungen können Leben retten
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22:38 07.03.2018
Eine Impfung ist nur ein kleiner Pieks, der vor schweren gesundheitlichen Schäden bewahren kann.  Quelle: dpa
Peine

 Zusätzlich zu den gängigen Impfungen im Säuglings- und Kleinkindesalter, die aktuell von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt werden, empfiehlt sich bei Mädchen ab dem 9. Geburtstag die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). „Die HPV-Viren sind zu 90 Prozent für die Gebärmutterhalskrebserkrankung verantwortlich. Diese erste Impfung gegen eine Krebserkrankung ist gut verträglich“, erklärt die Ärztin. Leider hätten in Deutschland nur ca. 30 Prozent der 15-jährigen Mädchen einen Impfschutz, bedauert Weidner. „Durch Impfprogramme in Großbritannien und Australien liegt dort ein Impfschutz von 80 Prozent vor, die Erkrankungsrate in den Ländern ist deutlich rückläufig“ zeigt Weidner die Vorteile der Impfung auf und appelliert an die Eltern, ihre Töchter impfen zu lassen.

Im Jugendalter schließlich sei die Auffrisch-Impfung von Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung wichtig. Da Jugendliche nicht mehr so regelmäßig einen Arzt aufsuchten, würden Impftermine oft vergessen. Im Rahmen von Klassenfahrten und Urlaubsreisen kämen die Jugendlichen heute jedoch vermehrt mit Infektionskrankheiten in Kontakt. Auch dafür sei ein kompletter Impfschutz nötig, so die erfahrene Kinderärztin.

Im Fokus liegt derzeit auch die Masern-Impfung. „Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern eine hochansteckende Erkrankung mit schwerwiegende Folgen“, erklärt Weidner. Die Weltgesundheitsorganisation WHO möchte die Masern weltweit ausrotten. Das ist jedoch nur möglich, wenn ein über längere Zeit bestehender Impfschutz von 95 Prozent der gesamten Bevölkerung besteht. Die Impfkampagne „Deutschland sucht den Impfpass“ versuche seit 2012 auch im Jugend- und Erwachsenenalter die Vervollständigung des Masern-Impfschutzes zur erreichen und damit dem Ziel der WHO näher zu kommen, erklärt Weidner. Bei den niedersächsischen Erstklässlern wurde 2016 ein Impfschutz gegen Masern von 94 Prozent festgestellt.

„Sprechen Sie Ihren Kinderarzt an. Alle Peiner Kinderärzte stehen hinter den aktuellen Impfempfehlungen und beraten Sie gern“, fordert Kinderärztin Weidner alle Eltern auf.

Von Grit Storz

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