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Keine Unterstützung für Peta-Zoo-Boykott

Kreisverwaltung nimmt Stellung Keine Unterstützung für Peta-Zoo-Boykott

In Peine ist ein Boykottaufruf der Tierrechtsorganisation Peta eingegangen. Nach den Tierquälereivorwürfen wegen der Elefantenhaltung wurden rund 1400 Schulen und Kitas in der Region dazu aufgerufen, keine Ausflüge mehr in den Zoo Hannover zu unternehmen. Peta behauptet, dort würden Elefanten misshandelt.

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Elefantenhaltung im Zoo Hannover: Die Tierrechtsorganisation Peta ruft zum Zoo-Boykott auf, der Landkreis Peine beteiligt sich nicht.

Quelle: Foto: Archiv

Kreis Peine. Der Tierpark selbst weist diese Vorwürfe entschieden zurück.

Der Kreis hat sich nun in einer ausführlichen Pressemitteilung positioniert. „Wir unterstützen diese Form des Protests nicht - ganz im Gegenteil“, betont Kreissprecher Henrik Kühn. Der Lobbyverband gebe hingegen in seinem Schreiben deutlich zu erkennen, dass es ihm vor allem um seine Positionierung gegen die Zoohaltung gehe. Die Koordinatorin PetaKids bezeichne den Zoo „immer und überall als systembedingte Tierqual.“

Die Fachleute des Landkreises und das Kultusministerium sind sich unterdessen einig, wonach Zoos als außerschulische Lernorte wichtiges Wissen über die dort gehaltenen Tiere vermitteln können. Ein Zoobesuch sei nach wie vor eine wertvolle Erfahrung, um die Vielfalt der Tiere besser kennen lernen zu können. „Tierärztinnen und Bildungsexperten unseres Hauses raten deshalb ausdrücklich nicht von einem Schulausflug in den Zoo Hannover ab“, betont Kühn.

Peta und der Landkreis haben schon eine längere Vorgeschichte: „Mangels Engagement für den Tierschutz“ setzte die Organisaton das Kreisveterinäramt vergangenes Jahr auf seine Negativliste. Hintergrund war ein Peiner Gastspiel des Circus Belly mit dem Schimpansen Robby im April 2016. Peta forderte die Behörde auf, eine Verbesserung der Tierhaltung anzuordnen. Der Landkreis widersprach den Vorwürfen (PAZ berichtete).

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