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Kein Schüler-Boom in Peine

Eltern brauchen sich keine Sorgen machen Kein Schüler-Boom in Peine

Schülerboom in Deutschland: Prognosen der Bertelsmann-Studie zufolge soll es im Jahr 2025 eine Million Schüler mehr geben, als ursprünglich gedacht. Allerdings brauchen sich Peiner Eltern offenbar keine Sorgen zu machen: „Die Aussage der Bertelsmann-Stiftung trifft nach derzeitigen Erkenntnissen nicht auf den Landkreis Peine zu“, entwarnt Katja Schröder, Sprecherin des Landkreises.

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In Peine sollen die Schülerzahlen konstant bleiben, sagt Landkreis-Sprecherin Katja Schröder.
 

Quelle: Archiv

Peine.  Bezogen auf die Geburtenzahlen des gesamten Peiner Landkreises ist seit 2006 bis 2016 ein Rückgang der Geburten von rund neun Prozent zu verzeichnen. „Auch der leichte Anstieg vom Schuljahr 2014/15 zum Schuljahr 2015/16 um rund zwei Prozent lässt noch keine Entwicklung analog der Bertelsmann Stiftung erkennen“, sagt Schröder.

Dennoch sei der Landkreis auch für einen möglichen Schülerboom gewappnet. Schließlich habe der Schulträger bereits in den 70er-Jahren die zukunftsweisende Entscheidung getroffen, keine örtlich separierten weiterführenden Einzelschulen zu betreiben, sondern in den kreisangehörigen Gemeinden Schulzentren zu errichten, wie Schröder betont. Deshalb sei auch ein flexibler Umgang mit Raumressourcen möglich, „selbst wenn sich die Schülerzahlen – entgegen unseren Prognosen – nach oben entwickeln“. Falls es doch zu Engpässen kommen sollte, werde der Landkreis auf eventuell eintretende Veränderungen reagieren, sagt sie.

Aktuell wendet der Landkreis für die weiterführenden Schulen einen Betrag von rund 30 Millionen Euro auf. Davon werden auch die Nachmittagsangebote und Sozialarbeiterstellen mit rund 300 000 Euro gefördert. „Eine wesentliche Steigerung ist nicht zu erwarten. Auch bei der Schulsozialarbeit wird kein Anstieg erwartet, da das Land für weite Bereiche bereits seine Zuständigkeit anerkannt hat“, sagt Schröder

Von Michaela Gebauer

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