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Stadt Peine Kaufmannsgilde und City-Gemeinschaft fusionieren
Stadt Peine Kaufmannsgilde und City-Gemeinschaft fusionieren
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12:57 21.02.2018
Sören Stolte (rechts) vom Vorstand der Kaufmannsgilde und Stefan Honrath von der City-Gemeinschaft arbeiten den Zusammenschluss aus.  Quelle: Janine Kluge
Peine

 „Beide Organisationen sind Sprachrohr für die Peiner Wirtschaft“, erklärt Sören Stolte vom Vorstand der Kaufmannsgilde diesen Schritt. Gemeinsam mit dem Peiner Volksbank-Direktor Honrath hat der Geschäftsführer vom Kreis-Kurier Peine das Konzeptpapier ausgearbeitet. „Beide Vereinigungen pflegen Kontakte zu Politik und Verwaltung, beide stehen für den Handel, beide geben Impulse für den Einzelhandel“, führt Stolte aus. „Es gibt sehr viele Schnittstellen.“ Und genau da liegt bislang das Problem. „Es gab bei vielen Themen wie beispielsweise den Parkgebühren oder der Innenstadtentwicklung immer wieder Abstimmungsbedarf, um mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen.“

Die Selbstständigen in Peine haben ihre Anliegen bisher in unterschiedlichen Organisationen wiedergefunden. Auf der einen Seite gibt es die Kaufmannsgilde – eine alteingesessene, sehr traditionsreiche Vereinigung, die einen eher repräsentativen Stellenwert hat und ein wichtiges Bindeglied zwischen Verwaltung und Politik sowie dem Handel und Gewerbe darstellt. Auf der anderen Seite steht mit der City-Gemeinschaft eine dynamische Organisation, die ihren Schwerpunkt auf operative Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt, wie etwa verkaufsoffene Sonntage oder die Kunstmeile, legt. „Das zu bündeln, setzt viele neue Impulse frei, spart ganz viel Verwaltungsaufwand und verbreitert durch Zusammenführung der Mitglieder, Satzungen und Kassen nicht zuletzt auch die finanzielle Basis“, so Honrath.

Neuer Name ist bereits gefunden

Name der gemeinsamen Institution soll traditionell „Kaufmannsgilde zu Peine von 1652“ sein. Alter und neuer Gildemeister soll Carsten Senge werden, als sein Stellvertreter wird Ole Siegel, bisher Vorsitzender der City-Gemeinschaft, vorgeschlagen. „Beide stehen voll hinter den Plänen. Sie werden ihre Aufgaben als Tandem wahrnehmen“, sagt Stolte. „Ideen gibt es genug“, fügt Honrath hinzu. „Wir schaffen mit der Fusion die organisatorische Basis, dass mehr Ideen umgesetzt werden können als bisher.“

Die Vorstände beider Verbände haben in einer gemeinsamen Sitzung dem Konzeptpapier bereits einstimmig zugestimmt. Nun soll es in außerordentlichen Mitgliederversammlungen vorgestellt und über Details des Zusammenschlusses entschieden werden. Noch in diesem Jahr soll alles unter Dach und Fach sein. „Wir erwarten keinen Gegenwind“, sind sich Honrath und Stolte einig. Bei der Morgensprache gab es für die Fusionspläne bereits reichlich Zwischenapplaus, die persönlichen Reaktionen nach der Bekanntgabe seien bislang durchweg positiv gewesen. „Das bestärkt uns in unserer Arbeit und zeigt, wie lange viele Mitglieder bereits auf diesen Schritt gewartet haben.“

Von Janine Kluge

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