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Kartellamt prüft Wasserverband

Peine Kartellamt prüft Wasserverband

Das Landeskartellamt hat den Wasserverband Peine im Visier. Grund ist der hohe Wasserpreis in seinem Versorgungsgebiet Dransfeld bei Göttingen. Der Wasserverband Peine sieht einer Prüfung gelassen entgegen. Er argumentiert mit hohen Investitionen.

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Trinkwasser-Preis: Kartellamt überprüft Wasserverband.

Quelle: Archiv

Peine. Die stattliche Summe von 468 Euro zahlt eine vierköpfige Familie in Dransfeld für 150 Kubikmeter Wasser. Zum Vergleich: In Werlte im Emsland müsste dieselbe Familie nur 87 Euro für ihr Wasser bezahlen. Dieser enorme Preisunterschied hat jetzt die Kartellbehörde auf den Plan gerufen. Denn anders als bei Strom und Gas müssen Kunden ihr Wasser bei Monopolisten beziehen.

„Die Überprüfung ist noch keine Vorverurteilung“, erklärt Silke Schaar, Sprecherin des Wirtschaftsministerium, an dem das Kartellamt angegliedert ist. Regionale Preisunterschiede beim Wasser könne es durchaus geben. Der Wasserverband Peine werde jetzt zur Stellungnahme aufgefordert.

„Wir sehen der Prüfung optimistisch entgegen“, sagt Wasserverbands-Geschäftsführer Olaf Schröder. Das Wassernetz in Dransfeld sei sehr marode gewesen. Bis zu 40 Prozent des eingespeisten Trinkwassers sei verloren gegangen. Da habe der Wasserverband Peine 4,6 Millionen Euro investiert. Zudem sparten die Dransfelder enorm Wasser. Da erhöhe sich automatisch der Preis pro Kubikmeter, erklärte Schröder.

• Zum Vergleich: Die Stadtwerke Peine verlangen für 150 Kubikmeter jährlich 295 Euro.

pif

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