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Stadt Peine Junggesellenkönig Weitling: „Ein Kindheitstraum, der wahr geworden ist“
Stadt Peine Junggesellenkönig Weitling: „Ein Kindheitstraum, der wahr geworden ist“
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21:00 30.07.2018
Der CdB-Hauptmann am Sundern-Schießstand bei seinem Königsschuss 2018. Quelle: privat
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Peine

„Während des Freischießens lebt man wie in einer Blase. Man ist losgelöst und befreit, der Spaß in der Gemeinschaft steht im Vordergrund. Es ist einfach unbeschreiblich“, sagt Weitling. In diesem Jahr war diese Blase für den Studenten aus Peine besonders schön. Als Nachfolger seines Bruders Victor-Lennart schoss sich Christian-Philipp Weitling zum Junggesellenkönig 2018.

Der stolze Vater ist Bürgerschaffer

Seinen Vater, Bürgerschaffer Thomas Weitling, erfüllt das natürlich mit besonderem Stolz. Immerhin hat das Freischießen bei den Weitlings Tradition: In Christian-Philipps Geburtsjahr 1994 war sein Opa Jubiläumskönig des CdB. Und sein Ur-Opa war vor 90 Jahren bereits Junggesellenkönig. „Man trägt als Weitling schon ein gewisses Virus in sich“, sagt der CdB-Hauptmann, der bereits im Alter von fünf Jahren große Ziele hatte.

Premiere: Beim Freischießen 2006 marschierte Christan-Philipp mit den Bürger-Jägern als Laternenträger mit. Quelle: Janine Kluge

„Damals begrüßte ich an Freischießen die Spielmannszüge, die am Samstag bei meinem Vater die Ständchen spielten“, erzählt der 24-Jährige. „Die weiteren Freischießen habe ich dann immer gemeinsam mit meinen Großeltern verbracht, da meine Eltern nun ja ziemlich eingespannt waren.“ Mit 12 Jahren trat Weitling bereits der Jugendschießabteilung der Bürger-Jäger bei, wo er 2006 als Laternenträger mitmarschierte.

Mit 16 Jahren unterschrieb Weitling beim Corps der Bürgersöhne. „Im Jahr 2011 bin ich das erste Mal im Gehrock rausmarschiert“, erinnert sich der Peiner. „Das war aufregend, denn jetzt erlebte ich das Freischießen endlich von der anderen Seite. Es war ein eigenständiger Weg, der da losging.“

Kindheitstraum ist wahr geworden

Und der fand beim diesjährigen Freischießen mit der Proklamation zum Junggesellenkönig seinen vorläufigen Höhepunkt. „Es ist ein Kindheitstraum, der wahr geworden ist.“ Schon oft habe sich Weitling, der Handel und Logistik studiert, am Königsschuss versucht. „Ich war immer mit Krampf dabei – es hat nie geklappt“, schildert Weitling. „In diesem Jahr bin ich es ganz locker angegangen und ich habe ganz befreit geschossen.“ – Mit Erfolg.

Unter der Aufsicht von Karl-Heinrich Belte schießt der zwölfjährige Christian-Philipp Weitling 2007 auf die Jugendschafferscheibe. Quelle: privat

„Bei der Proklamation habe ich noch selbst mitgerätselt, wer es denn sein könnte. Als der Bürgermeister dann von Schwimmverein und Turnen in jungen Jahren sprach, wusste ich, dass ich gemeint bin“, schildert Weitling. „Dann fing ein Film an zu laufen. Es war einfach gigantisch, absolut einzigartig!“

Tipps vom Bruder

mSein Bruder Victor-Lennart, den Weitling als Junggesellenkönig ablöste, gab seinem Nachfolger noch schnell ein paar Tipps mit auf den Weg, wie er den Tag überstehen würde. „Er sagte mir, ich soll noch schnell duschen und was essen, dazu komme ich sonst nicht mehr“, lacht Weitling. „Dieser Tipp war Gold wert.“

Vielleicht wird er ja auch dem nächsten Junggesellenkönig nützlich sein, denn verteidigen wird Christian-Philipp den Titel nicht. „Als Junggeselle hat man ja nur ein sehr begrenztes Zeitfenster, um es zum Freischießen-König zu schaffen. Jetzt dürfen andere ran – Junggesellenkönig wird man nur ein Mal im Leben.“

Von Janine Kluge

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