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Stadt Peine Festakt: Deshalb wurde Labora vor 25 Jahren aktiv
Stadt Peine Festakt: Deshalb wurde Labora vor 25 Jahren aktiv
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00:31 06.01.2019
Reiner Kaste von Labora begrüßte die zahlreichen Gäste der Jubiläumsfeier. Quelle: Labora
Peine

Reiner Kaste, Labora-Geschäftsführer und Initiator des Projekts, eröffnete die Jubiläumsfeier und begrüßte die Vertreter des Jugendamtes, der Polizei, der Gerichte, aus der Politik und den sozialen Institutionen. Matthias Möhle als stellvertretender Landrat, Hans-Werner Fechner als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Dr. Wilfried Lehmann-Schmidtke, Direktor des Amtsgerichts Peine, richteten Grußworte an das Team der „Ambulanten Maßnahmen“.

Das 25-jährige Bestehen der „Ambulanten Maßnahmen“ wurde gefeiert.. Quelle: Labora

Die Leitung des Projekts, Anastasia Pastewsky, hielt die Jubiläumsrede und berichtete von 25 Jahren Arbeit zur Vermeidung von Jugendarrest und Haftstrafen. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch die Vorführung eines Films, der im Rahmen der gemeinsamen Arbeit mit Jugendlichen entstanden ist, und eines Rapsongs mit dem Titel „Zuhause“, den ein junger Mann seinen Betreuern als Dank aufgenommen hat.

Von links: Anastasia Pastewsky, Steffen Richers, Kevin Pastewsky und Reiner Kaste von Labora. Quelle: privat

Seit April 1993 unterstützt, begleitet, fördert und resozialisiert das Team der „Ambulanten Maßnahmen“ Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 21 Jahren. Die sozialen Trainingskurse wurden 2003 durch das Angebot des Täter-Opfer-Ausgleichs erweitert. Auf Grund steigender Zahlen junger Körperverletzer führte man 2005 das Anti-Aggressivitäts-Training ein, seit 2008 sind auch intensive sozialpädagogische Einzelbetreuungen möglich und seit 2012 werden Peiner Familienräte durchgeführt. In 2014 wurde die Täterberatungsstelle für Häusliche Gewalt eingerichtet. In 25 Jahren konnten mit diesen Angeboten rund 3800 Menschen erreicht werden.

Fehlende Zukunftsperspektiven

„Die Teilnehmer der Maßnahmen haben ihren Platz in der Gesellschaft oftmals noch nicht gefunden“, berichtete Pastewsky. Es wachse daher bei den jungen Menschen eine Unsicherheit und Instabilität. Erkennbar würden die Folgen im Verhalten, in Krisen- und Konfliktsituationen, in ihren fehlenden Zukunftsperspektiven und in ihrer Freizeitgestaltung. Die Expertin: „Wir bieten den jungen Menschen im Kreis Peine Orientierung, Sicherheit und Stabilität in unseren Unterstützungsangeboten. Dies tun wir unter der Prämisse der bedingungslosen Anerkennung und Wertschätzung jedes Einzelnen, sowie der Hoffnung und dem Glauben an eine positive Entwicklung und der Überzeugung, dass jeder die Chance auf eine weitere Chance verdient hat.“

Von Thomas Kröger

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