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Stadt Peine Jonas Monar: „Ich freue mich schon auf den Auftritt in Peine“
Stadt Peine Jonas Monar: „Ich freue mich schon auf den Auftritt in Peine“
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08:00 07.09.2018
Jonas Monar tritt beim Eulenmarkt auf. Quelle: Ben Wolf
Peine

Wenn am Samstagabend beim Peiner Eulenmarkt einer der Newcomer der neuen deutschen Musikszene, Jonas Monar, auf der Bühne am Marktplatz auftritt, werden sicherlich etliche Herzen höher schlagen.

Sie sind einer der Durchstarter der neuen Musikszene. Wie schaffen Sie es, sich von anderen abzuheben?

Ich denke, es passiert automatisch. Man entwickelt sich weiter, und mein Werdegang war eher konservativ. Ich habe in einer Schülerband angefangen, und wir haben an vielen Contests teilgenommen. Das hat schon Erfahrung gebracht. Ich persönlich habe mich ja auch weiterentwickelt und denke, dass meine Lieder eine eigene Geschichte erzählen.

Sie waren schon mit Ihrer Schülerband mit namhaften Größen der Musikszene wie Nena, Silbermond und sogar Sunrise Avenue unterwegs. Wie schafft man das als Schülerband, wenn renommierte Kollegen davon nur träumen dürfen?

Wir waren damals als Schülerband schon gut organisiert. Einer von uns hat immer geguckt, ob es irgendetwas gibt, an dem wir teilnehmen können, und Silbermond hat gezielt nach einer Vorband gesucht. Wir haben dann Demo-Tapes eingeschickt und wurden ausgewählt. Außerdem haben wir durch die Teilnahme an den Wettbewerben Preise gewonnen – zum Beispiel den Hessischen Rock-&-Pop-Preis. So sind viele Kontakte entstanden, und so sind wir dann auch zu Sunrise Avenue gekommen. Es war großartig. Aber natürlich muss man auch ganz viel Glück und Talent haben.

Welche Rolle spielt denn Glück in der Musikszene?

Es gibt unfassbar viele Dinge, die man nicht beeinflussen kann, und die sich dann gut entwickeln. Das nenne ich Glück. So bin ich zum Beispiel zu den ARD-Songs für die Olympischen Winterspielen und den Paralympics gekommen. Ich hatte die Songs aufgenommen und war schon mit anderen Projekten beschäftigt, als die ARD angerufen hat und meine Lieder wollte.

Nach diesen Erfahrungen mit bekannten Stars und auf großen Bühnen – wie fühlen Sie sich, wenn Sie dann auf einem Stadtfest wie hier in Peine spielen?

Zu Konzerten kommen Leute, die mich gezielt sehen wollen. Bei offenen Veranstaltungen wie Stadtfesten ist das etwas anderes: Das Publikum ist neu, nicht alle kennen mich. Aber ich möchte begeistern und weiß nicht, wie das Publikum reagiert. Das ist eine Herausforderung, der ich mich gern stelle und auf die ich nicht verzichten möchte.

Kannten Sie Peine vorher?

Nein, leider nicht, aber ich bin sehr gespannt und freue mich schon auf den Auftritt.

In Ihrer Jugend mussten Sie sich als talentierter Fußballer mit vielversprechender Zukunft zwischen Fußball und Musik entscheiden – gewonnen hat die Musik. Wie schwer ist Ihnen die Entscheidung gefallen?

Damals, so mit 13 oder 14, war es ein harter innerer Kampf in mir. Die Schülerband war gerade neu – und da man sich in dem Alter oft für etwas Neues, Frisches entscheidet, habe ich dann den Schwerpunkt auf Musik gelegt. Aber Fußball ist natürlich immer noch cool, und wenn auch ein bisschen die Kondition fehlt – die Technik habe ich noch nicht verlernt, habe ich neulich festgestellt.

Wie wichtig ist heutzutage für Künstler der Auftritt in sozialen Netzwerken?

Ich denke, der ist sehr wichtig, auch wenn es mit viel Arbeit verbunden ist. Das hat sich in den letzten Jahren in der Branche deutlich verändert, aber dadurch hat man natürlich auch eine andere Nähe zu den Fans, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

Am heutigen Freitag erscheint Ihre neue Single „Du bist mir wichtig“. Wem wollen Sie etwas damit sagen?

Bei dem Stück handelt es sich um einen Beitrag zur Caritas-Kampagne „Du bist mir wichtig“. Es geht dabei um ein ernstes Thema, nämlich um Suizidprävention insbesondere bei Jugendlichen, die unter Depressionen leiden. Das Thema ist mir sehr wichtig, denn als Künstler habe ich die Möglichkeit, Betroffenen etwas sehr Persönliches zu sagen. Es wäre schön, wenn Menschen das Lied für sich annehmen und erkennen, dass es immer einen Ausweg gibt und andere Menschen, denen sie wichtig sind.

Von Antje Ehlers

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