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Jobsuche: Migranten informierten sich im Werkforum

Wichtige Tipps für über 350 Besucher Jobsuche: Migranten informierten sich im Werkforum

Um Menschen mit Migrationshintergrund die Integration in den Peiner Arbeitsmarkt zu erleichtern, veranstaltete das Peiner Jobcenter und die Agentur für Arbeit gestern zum zweiten Mal eine Informationsveranstaltung im Werkforum am Herner Platz. Nachdem Ende 2015 zur ersten Veranstaltung schon rund 350 Besucher kamen, war nun der Andrang noch größer.

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Über 350 Interessierte kamen am Mittwoch in das Werkforum am Herner Platz in Peine, um sich über Jobangebote zu informieren.

Quelle: Jasper Warzecha

Peine. Und weil die Organisatoren um Sabine Hilbig vom Jobcenter des Kreises Peine und Claudia Geyer von der Agentur für Arbeit damit bereits im Vorfeld gerechnet hatten, wurde das Informationsangebot erweitert.

Neben den Ständen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters des Landkreises Peine, informierten auch die IHK Braunschweig über die Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen, die Kreishandwerkerschaft war vertreten, ebenso die Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft sowie die Caritas und die Kreisvolkshochschule.

„Wir haben ein großes Angebot vorbereitet, da einfach die Nachfrage danach besteht“, äußerte sich Geyer, Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen beriet sie umfassend und jeweils auf den persönlichen Hintergrund der Interessierten bezogen.

„Die Bandbreite reicht von allgemeinen Tipps zur Bewerbung bis hin zur direkten Vermittlung“, so Geyer und ebenso vielfältig seien die Abschlüsse, auf die die Berater treffen. „Wir haben natürlich gering Qualifizierte heute hier, aber genauso häufig melden sich studierte Ingenieure oder Ärzte bei uns.“

Der Strom der Interessierten riss nicht ab, und auch die parallel stattfindenden Vorträge zu Themen, wie „Integrationssprachkurse - Voraussetzungen, Kurstypen und Zertifikate“ sowie „Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen - wer hilft weiter“ stießen auf großes Interesse.

Hilfreich war auch, dass sich die Organisatoren im Hinblick auf Verständigung noch breiter aufgestellt hatten als beim vergangenen Mal. So waren Mitarbeiter vor Ort, die neben Türkisch, Englisch und Französisch auch Farsi und Arabisch sprachen.

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