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Investor: Neben Freibad soll eine Ferienanlage entstehen

Peine Investor: Neben Freibad soll eine Ferienanlage entstehen

Große Pläne hat Geschäftsmann Hartwig Lühmann: Er will gegenüber dem Peiner Freibad am Madamenweg einen Ferienpark mit Blockhäusern errichten. Bisher befinden sich dort Lühmanns Landschaftsbau-Firma und Kleingärten.

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Neben dem Peiner Freibad: Hier könnte der Ferienpark am Neustadtmühlendamm/Madamenweg entstehen.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. Der Peiner, der auch den Campingplatz Paradiessee in Meerdorf betreibt, sagt der PAZ: „Ich möchte hier auf 16 000 Quadratmetern Fläche ein Wochenend-Gebiet einrichten und habe deswegen eine Änderung des Flächennutzungsplanes bei der Stadt Peine eingereicht. Früher befand sich genau an dieser Stelle das beliebte Peiner Ausflugsziel Aumann’s Garten.

Der 52-jährige Lühmann erklärt: „Hier könnten auf etwa 30 Parzellen Holz-Blockhütten entstehen, in denen man am Wochenende seine Freizeit genießen kann. Daneben sollen hier in einem Sonderbereich auch Wohnmobile und Wohnwagen Platz finden.“

Der Peiner will dort je 300 bis 400 Quadratmeter große Parzellen anlegen und bepflanzen. Dann können Interessierte eine Parzelle mieten (bis zu zehn Jahre) und auf der Fläche eine Blockhütte bauen. „Einige Hütten kann ich bauen, aber nicht alle“, sagt Lühmann. Eine Hütte ist etwa 40 Quadratmeter groß, hat ein Schlafzimmer, eine Küche, eine Bad und TV-Kabelanschluss. Lühmann schätzt, dass so ein Haus ab 20 000 Euro kostet.

Zu den Mietkosten will der Peiner keine Stellung nehmen, verweist aber als Anhaltspunkt auf die Kosten in Meerdorf, die sich jährlich zwischen 800 und 1000 Euro bewegen.

Der 52-Jährige will einen namhaften sechsstelligen Betrag in die Hand nehmen, um das Projekt zu realisieren. Er betont: „Dieser Standort am Madamenweg ist ideal, denn das Freibad und Naturlandschaft sind in direkter Nachbarschaft. Und auch der Bahnhof und die Innenstadt sind fußläufig schnell zu erreichen.“ Die Stadt Peine hat die Unterlagen erhalten und wird sie prüfen. Danach muss der Rat entscheiden.

tk

Hintergrund

Auf dem Gelände, wo jetzt der Ferienpark entstehen soll, gab es früher Aumann‘s Garten. 1896 begann Maurermeister und Architekt Hermann Aumann mit dem Bau des Gartenrestaurants Aumann‘s Garten. Es war laut Stadtarchivar Michael Utecht eine schöne Freizeitanlage. An das Hauptgebäude des Lokals schlossen sich ein Tanzsaal und ein Wintergarten an. Zu der Anlage gehörten künstliche Grotten, ein Kinderkarussell und ein Musikpavillon auf einem See.

„Der Zweite Weltkrieg bedeutete das Ende der Idylle. Tanzsaal, See und Pavillon verschwanden fast unbemerkt“, sagt Utecht.

tk

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