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Stadt Peine Impfen schützt jeden Einzelnen und die Gemeinschaft
Stadt Peine Impfen schützt jeden Einzelnen und die Gemeinschaft
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17:01 18.05.2018
Impfung: EIner kleine Pieks kann eine große Wirkung haben Quelle: dpa
Peine

„Rechtzeitig und vollständig durchgeführte Impfungen“, sagt Dr. Bettina Kiessling-Klamka vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Landkreises Peine, „bieten einen Schutz vor vielen Krankheitserregern bei guter Verträglichkeit der modernen Impfstoffe. Schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen der Impfungen kommen extrem selten vor.“

Diese sehr selten schwerwiegenden Nebenwirkungen nennen indes Impfgegner als Gründe fürs Nichtimpfen. „Hier muss man deutlich zwischen Impfreaktion und Impfkomplikation unterscheiden“, so Dr. Kiessling-Klamka. „Schmerzen im Arm, Rötung oder Verhärtung an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder erhöhte Temperatur sind häufig, aber harmlos und klingen nach einigen Tagen ab.“ Schwerwiegende Komplikationen, wie ein allergischer Schock oder eine Nervenentzündung, seien absolute Einzelfälle.

Hoher Durchimpfungsgrad bietet „Herdenschutz“

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht, sondern allgemein empfohlene Impfungen. Diese werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) jährlich aktualisiert. Die Kosten für diese Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Ein hoher Durchimpfungsgrad in der Bevölkerung bietet einen sogenannten „Herdenschutz“. So werden auch Neugeborene und Menschen mit bestimmten Erkrankungen sowie Immunschwächen geschützt.

Ein langfristiger Impfschutz ist gewährleistet, wenn Auffrischungen erfolgen: Auch im Erwachsenenalter stehen regelmäßige Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und eine Auffrischung gegen Keuchhusten an. In der Regel werden gut verträgliche Kombinationsimpfstoffe gegen mehrere Erreger eingesetzt.

Dr. Kiessling-Klamka empfiehlt, frühzeitig und vollständig zu impfen. Die meisten Kinder im Peiner Land weisen einen guten Impfstatus der empfohlenen Impfungen auf, was auf Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt zurückzuführen ist. Bei der Einschulungsuntersuchung kontrolliert der Kinder- und Jugendärztliche Dienst erneut die Kinder-Impfpässe und gibt Hinweise auf fehlende Impfungen und Auffrischungen.

Weitere Informationen zu Schutzimpfungen unter: www.nlga.niedersachsen.de

Von Birthe Kußroll-Ihle

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