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Stadt Peine Immobilienwert im Kreis Peine steigt weiter
Stadt Peine Immobilienwert im Kreis Peine steigt weiter
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00:21 23.03.2018
Katasteramtsleiter Winfried Borch (links) und Vorsitzender des Gutachterausschusses Volker Stegelmann präsentieren den Grundstücksmarktbericht 2018.  Quelle: Tilman Kortenhaus
Kreis Peine

 Die Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung (Lgln) veröffentlichte gestern ein Gutachten über die Entwicklung der Grundstückswerte in Peine. Vorsitzender Dr. Volker Stegelmann berichtete für den Landkreis Peine von einem Umsatzanstieg zum Vorjahr von rund elf Prozent, obwohl nur rund drei Prozent mehr Grundstücke verkauft wurden. Insgesamt wurden damit 354 Millionen Euro im Landkreis Peine durch Verkäufe aller Grundstücksarten umgesetzt.

„Im Bereich der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg stieg der Umsatz erstmals auf knapp über drei Milliarden Euro an. Peine hat daran einen Anteil von über zehn Prozent“, erklärt Stegelmann. 2017 habe es in Peine außerdem eine Zunahme an verkauften Bauplätzen gegeben. Insgesamt seien 407 Kaufverträge unterschrieben und damit eine Steigerung zum Vorjahr von zwölf Prozent erreicht worden. Der Quadratmeter Bauland koste dabei im Landkreis Peine im Schnitt 94 Euro. Vor allem Vechelde erzielte hier, durch die Nähe zu Braunschweig, hohe Preise. Durchschnittlich 135 Euro zahlten die neuen Grundstückseigentümer pro Quadratmeter. Ein Trend, der sich ganz ähnlich auch in den Preisen für Wohnfläche widerspiegelt: Hier liegt Vechelde mit 1781 Euro pro Quadratmeter an erster Stelle.

Auch in der Landwirtschaft ist ein positiver Trend für den Wert von Ackerland und Grünflächen zu erkennen. Zwar wurde im Jahr 2016 mit fast 24 Millionen Euro mehr Umsatz gemacht als 2017, dennoch stieg der Quadratmeterpreis weiter an. „Hier verzeichnen wir einen enormen Sprung. Von 3,28 Euro pro Quadratmeter ist er auf durchschnittlich vier Euro gestiegen“, so Stegelmann weiter. Dezernatsleiter Winfried Borch ergänzt: „Der Boden in der Region Peine hat eine gute Beschaffenheit und auch die Nähe zu den Regionen Braunschweig und Hannover spielt eine Rolle. Nur wenig Ackerfläche wird hier angeboten. Die Nachfrage in der Region ist aber hoch, weshalb ein so starker Preisanstieg zu verzeichnen war.“ Insgesamt sei eine so positive Entwicklung für Peine seit 2010 zu verzeichnen. Bei Wohnhäusern erreiche die Region sogar einen Preisanstieg von rund 40 Prozent in den vergangenen acht Jahren. „Eine geniale Investition, wenn man das 2010 schon geahnt hat“, lächelt Stegelmann.

Das gesamte Gutachten zur Region ist ab Ende März erhältlich.

Von Tilman Kortenhaus

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