Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
IGS: SPD wettert gegen Weyberg, CDU Lengede geht auf Distanz

Peine IGS: SPD wettert gegen Weyberg, CDU Lengede geht auf Distanz

Im Streit um die Schullandschaft im Landkreis Peine wird der Tonfall schärfer. Die SPD wittert Wahlkampf und kritisiert CDU-Kreisvorsitzende Silke Weyberg. Unterdessen geht die CDU Lengede vorsichtig auf Distanz zu ihrer Kreis-Chefin.

Kreis Peine. Weyberg hatte das Ende der Integrierten Gesamtschule in Lengede und die Rückkehr zur Zwei-Kilometer-Grenze für kostenlose Schüler-Busfahrkarten gefordert (PAZ berichtete).

Am Wochenende hagelte es dafür Kritik: „Verfolgt man die Äußerungen der letzten Tage, die Frau Weyberg angeblich im Namen der gesamten Peiner CDU veröffentlicht, so kann man den Eindruck gewinnen, dass sie die Gemeinde Lengede vom Landkreis Peine abtrennen möchte“, wettert Lengedes SPD-Ortsvereinsvorsitzender Frank Hoffmann.

„Alle Beschlüsse des Kreistages für die Gemeinde Lengede werden von ihr in Frage gestellt und deren Veränderung oder Rücknahme gefordert. Da sie anscheinend dieses Ergebnis demokratischer Willensbildung nicht akzeptieren kann, versucht sie jetzt, die Eltern zu verunsichern. Dies wird ihr aber nicht gelingen“, so Hoffmann.

SPD-Unterbezirks-Chef Gerd Meister stößt in dasselbe Horn: Weyberg habe einen „missglückten Frühstart in den Kommunalwahlkampf“ hingelegt. Besonders kritisch sehe die SPD, dass die CDU-Kreisvorsitzende die Frage der Schulformen mit der Finanzierung des Schülertransportes verbinde. „Dies zeigt, dass Frau Weyberg keine rationalen Argumente mehr für die verpfuschte Schulpolitik der CDU finden kann“, so Meister. Für die SPD gelten weiterhin drei Punkte:

1. Schulstandorte müssen erhalten bleiben

2. Integrierte Schulsysteme sollen gefördert werden

3. Der Elternwille ist in allen Fällen zu berücksichtigen.

jl

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr