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Stadt Peine Hubertus Heil lobt Pläne für das Peiner Lindenquartier
Stadt Peine Hubertus Heil lobt Pläne für das Peiner Lindenquartier
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15:00 26.01.2019
So soll das neue Lindenquartier aussehen. Quelle: Architekturbüro Dipl.-Ing. B. Krischke
Peine

„Das kommende Lindenquartier wird ein Gewinn für die Peiner Innenstadt sein, da neue Einkaufsmöglichkeiten sowie Arbeitsplätze entstehen werden“, sagt der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. „Deshalb freue ich mich über die von Bürgermeister Klaus Saemann erfolgreich abgeschlossenen Gespräche und die Zustimmung des Rates zu dem Projekt.“

Auch der ehemalige Peiner Bürgermeister Michael Kessler äußert sich auf PAZ-Anfrage zu der Lindenquartier-Entscheidung. „Ich begrüße es sehr, dass es gelungen ist mit einem Investor, den ich als verlässlich kennengelernt habe, die frühere Hertiebrache zu einem lebendigen Teil unserer Innenstadt zu gestalten. Die konkreten Pläne sind gut für die Stadt, denn Edeka als Magnet und knapp 400 Parkplätze werden positiv ausstrahlen.“

Michael Kessler gilt als „Gründervater“

Auch die angedachte Gastronomie mit vielen Außensitzen und dem Lindenplatz begrüße er. „Dort kann im Sommer durchaus ein attraktiver Treffpunkt für die Peiner entstehen“, erklärte Kessler. In seiner Zeit als Bürgermeister hatte er die gesamte Lindenquartier-Thematik entscheidend angeschoben und gestaltet, gilt als einer der Gründungsväter des neuen Stadtviertels.

„Die vom Investor angegebene Größe der kleinen zusätzlichen Geschäfte sehe ich nicht als ernsthafte Konkurrenz für den bestehenden Handel, sondern als belebend an“, so das frühere Stadtoberhaupt weiter. „Da nach meinem Kenntnisstand die City-Galerie nicht leer läuft, sehe ich auch zwischen Bahnhofstraße und Lindenquartier eine gegenseitige Befruchtung, wenn die Zuwegung attraktiv ausgestaltet wird. Es ist gut, dass in Zeiten, in denen alle Innenstädte durch den Internethandel unter Druck geraten, in Peine zukunftsfähige Akzente gesetzt werden.“

Kaufmannsgilde und Citygemeinschaft blicken positiv nach vorn

Carsten Senge, Vorsitzender der Kaufmannsgilde, betont: „Wir als Kaufmannsgilde sind hoch erfreut, dass endlich ein zukunftsweisendes Signal gesetzt wird. Endlich wird nicht mehr über die Hertie-Brache gesprochen, sondern positiv in die Zukunft geguckt. Wir brauchen diese Entscheidung von der Stadt für die Stadt.“

Und auch der Vorsitzende der Citygemeinschaft, Ole Siegel, macht deutlich: „„Wir sollten endlich aufhören, von der Hertiebrache zu sprechen , sondern mit dem Begriff Lindenquartier positiv in die Zukunft blicken. Es ist sensationell, was Investor und Stadt in dieser kurzen Zeit geleistet haben. Siegel ist sich sicher, dass sich ein Supermarkt als Magnet für die Innenstadt erweisen werde. Auch die zusätzlichen Parkplätze seien von Vorteil für die Innenstadt. Er appelliert an die Peiner: „Lasst uns einfach freuen auf das, was kommt!“

Landtagsabgeordnete Möhle und Plett stehen hinter dem Konzept

„Dass sich jetzt im Lindenquartier etwas tut, bewerte ich sehr positiv. Die Mischung zwischen kleinem Einzelhandel und großem Supermarkt kann sich als gute Mischung erweisen, da müssen wir abwarten“, äußert sich der Peiner Landtagsabgeordnete Matthias Möhle (SPD).

Christoph Plett, Landtagsabgeordneter für die CDU, sagt: „Ein wesentlicher Teil der Fußgängerzone bekommt endlich sein Gesicht zurück. Für den Einzelhandel und die Besucher unserer Stadt ist das Lindenquartier eine Bereicherung. Das vorgelegte Konzept muss das Ziel erreichen, noch mehr Besucher für die Innenstadt zu begeistern.“

Von Tobias Mull und Antje Ehlers

Das neue Lindenquartier bewegt die Menschen in Peine. Die PAZ hat viele Kommentare zu den Plänen für das 40-Millinen-Euro-Projekt erhalten, entweder per E-Mail oder auf der Facebook-Seite. Hier ein Auszug.

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